Die Präsidentschaftskandidatin von Chile Vamos, Evelyn Matthei, hielt ihren Kampagnenschluss in Puerto Montt ab, mit Fokus auf Wirtschaft und Sicherheit. Sie verteidigte die Lachsindustrie und lobte die Regierung von Sebastián Piñera vor Dutzenden von Unterstützern. Sie erklärte, sie würde 'härter als die Hölle' sein, um die Sicherheit im Land wiederherzustellen.
Neun Tage vor den Präsidentschafts- und Parlamentswahlen am 16. November 2025 kam Evelyn Matthei, die Standardträgerin von Chile Vamos, Amarillos und Demócratas, in Puerto Montt in der Region Los Lagos zu einem Kampagnenschlussevent. Die Versammlung fand auf der Plaza de Armas um 20:15 Uhr statt, mit einer vorherigen Auftritt der Musikgruppe 'Los Charros de Lumaco'.
Matthei ergriff das Mikrofon neben Bürgermeister Rodrigo Wainraihgt (RN), Regionalgouverneur Alejandro Santana und Senator Iván Moreira. Vor Dutzenden von Unterstützern mit Fahnen und Bannern hob die ehemalige Bürgermeisterin von Providencia die Bedeutung von Investitionen in die Stadt hervor und wies auf den Bedarf an mehr Wohnungen, einem Krankenhaus und Schulen hin. 'Diese Gelegenheit, einen Präsidenten, einen Gouverneur, einen großen Bürgermeister, Abgeordnete und Senatoren zu haben, gibt uns eine einzigartige Chance, in Puerto Montt zu investieren', sagte sie. Sie hofft, 60 % der Stimmen in der Region zu gewinnen.
In ihrer Rede von weniger als 10 Minuten, ähnlich wie der am Vortag in Temuco, betonte sie Sicherheit und wirtschaftliches Wachstum. 'Ich mag eine Frau sein, ich mag blond sein, aber ich bin härter als die Hölle', versicherte sie unter Applaus und versprach, illegale Einreisen, Morde im Stadtzentrum, Todesfälle auf Wartelisten oder die Liquidierung der Lachsindustrie durch die aktuellen Behörden nicht zu dulden.
Sie lobte auch den verstorbenen ehemaligen Präsidenten Sebastián Piñera: 'Hier erinnert man mich daran, wer unser Präsident war, als es uns so gut ging, Sebastián Piñera'. Sie fügte hinzu, dass Piñera 'uns von oben zuhört und sehr glücklich über die Liebe und Zuneigung sein muss, die wir alle für ihn haben'. Matthei kritisierte die aktuelle Administration und stellte fest, dass Chile 'sehr schlecht verwaltet' worden sei. Dieses Event ist Teil ihrer Regionaltour, um ihre Botschaft zu Wirtschaft und Sicherheit vor der Wahl zu verstärken.