Die Familie des kongolesischen Teilnehmers Mavinga hat Strafanzeige gegen Carmiña, eine paraguayische Ex-Kandidatin von Gran Hermano 2026, wegen rassistischer Äußerungen erstattet. Mavingas Ehemann Damián lehnte Carmiñas Entschuldigungen während einer Live-Konfrontation ab. Der Anwalt strebt ein Ausreiseverbot für Carmiña an, damit sie in Argentinien zur Rechenschaft gezogen werden kann.
Im Rahmen der 2026er-Ausgabe von Gran Hermano ist ein rassistischer Vorfall zu einer rechtlichen Auseinandersetzung eskaliert. Carmiña, eine paraguayische Journalistin und ehemalige Kandidatin der Reality-Show, wurde nach rassistischen Äußerungen gegen die kongolesische Teilnehmerin Mavinga aus dem Haus verwiesen. Laut Berichten ereigneten sich diese Bemerkungen im Hausinneren und lösten erhebliche Kontroversen aus. Mavingas Ehemann Damián hat Strafanzeige gegen Carmiña wegen dieser Äußerungen erstattet. Während einer Live-Übertragung konfrontierte Damián die ehemalige Kandidatin direkt und lehnte ihre Entschuldigungen ab. „Ich habe die Entschuldigungen nicht akzeptiert“, sagte er in dem im Fernsehen übertragenen Austausch. Der Anwalt von Mavinga bestätigte die rechtlichen Schritte und kündigte an, bei argentinischen Gerichten ein Ausreiseverbot für Carmiña zu beantragen. „Wir wollen, dass sie für ihre Handlungen auf argentinischem Boden zur Verantwortung gezogen wird“, erklärte der Anwalt und betonte die Notwendigkeit, dass die Paraguayerin die Vorwürfe vor Ort klärt. Dieser Vorfall beleuchtet rassistische Spannungen in der Sendung, die bereits zuvor Kritik für ähnliche Dynamiken erhalten hat. Die Produktion von Gran Hermano hat keine offiziellen Kommentare abgegeben, aber der Fall befindet sich in gerichtlicher Prüfung.