Senator Gerardo Fernández Noroña warf Grecia Quiroz, Bürgermeisterin von Uruapan und Witwe von Carlos Manzo, vor, aus politischem Ehrgeiz das Gouverneuramt in Michoacán anzustreben. Dies folgt auf Quiroz' Forderungen, Morena-Figuren wegen des Mordes an ihrem Ehemann zu untersuchen. Manzos Freund, Abgeordneter Carlos Bautista Tafolla, verteidigte Quiroz und forderte Noroña auf, ihn direkt zu konfrontieren.
Am 25. November 2025 verschärfte der Morena-Senator Gerardo Fernández Noroña seine Kritik an Grecia Itzel Quiroz García, Bürgermeisterin von Uruapan in Michoacán und Witwe des ehemaligen Bürgermeisters Carlos Manzo, der am 1. November ermordet wurde. In einem Video und einem X-Post behauptete Noroña, Quiroz habe 'eine faschistische Position eingenommen' und ihre Ambition auf das Gouverneuramt in Michoacán sei offensichtlich. 'Der Ehrgeiz ist schon geweckt, und sie geht aufs Gouverneuramt in Michoacán, ich unterschreibe das. Sie wird Kandidatin sein, aber von da bis uns zu schlagen ist ein Ozean entfernt', sagte Noroña in seinem Podcast.
Noroñas Vorwürfe sind eine Reaktion auf Quiroz' Aufforderung an die Staatsanwaltschaft, Senator Raúl Morón, Abgeordneten Leonel Godoy und den ehemaligen Gouverneur 'Nacho' Campos wegen mutmaßlicher Verbindungen zum Mord an Manzo zu untersuchen. Quiroz hatte zuvor darauf hingewiesen, dass ihr Ehemann diese Figuren verantwortlich machte. Noroña nannte diese Aussagen 'verantwortungslos' und verteidigte seine Kollegen, indem er Quiroz aufforderte, Beweise bei der Staatsanwaltschaft vorzulegen, falls sie welche habe. Er warf der Opposition zudem vor, Quiroz zu unterstützen, weil sie 'faschistische Figuren mit breiter Unterstützung' brauche.
Als Reaktion postete Carlos Alejandro Bautista Tafolla, Abgeordneter der Movimiento del Sombrero und Freund von Manzo, auf Facebook: 'Wie wagst du es, dich an einem Opfer zu vergreifen, wenn du ihren Schmerz nicht verstehst? Sie ist nicht freiwillig dort… sie ist dort, weil sie den Mann ihres Lebens genommen haben'. Bautista forderte Noroña heraus: 'Wenn du reden willst, warte ich hier in Uruapan… oder sag mir, wohin ich kommen soll', und betonte: 'Nur weil Carlos Manzo weg ist, heißt das nicht, dass Grecia Quiroz allein ist'. Diese Aussagen fallen in den Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen und unterstreichen die politischen Spannungen in Michoacán nach dem Verbrechen im Zusammenhang mit dem Cártel Jalisco Nueva Generación.