Michael Jacksons Neffe Taj Jackson hat wenige Tage vor dem Kinostart des Biopics 'Michael' am 24. April 2026 die Medien via Social Media scharf kritisiert. Er drückte seine Zuversicht aus, dass das Publikum den Film eigenständig bewerten werde. Dies folgt auf die Aufmerksamkeit nach dem ersten Trailer und die Beteiligung der Familie an der vom Nachlass unterstützten Produktion.
Taj Jackson, der Sohn des Jackson-5-Mitglieds Tito Jackson, erklärte am 22. April 2026 auf Twitter/X, dass die Medien 'die Erzählung darüber, wer Michael Jackson wirklich war, nicht länger kontrollieren können'. Er betonte: 'Das Publikum bekommt diesen Film zu sehen... sie werden selbst entscheiden', und fügte hinzu: 'Und damit könnt ihr nicht umgehen.' Jackson versprach: 'Ich kann es kaum erwarten, bis einige Kritiker ihre Worte zurücknehmen müssen', und gelobte: 'Und ja, ich werde in dieser Hinsicht kleinlich sein.'
Das Biopic 'Michael', bei dem Antoine Fuqua Regie führte und das in Zusammenarbeit mit dem Nachlass von Jackson produziert wurde, sorgt seit der Veröffentlichung des ersten Trailers im Februar für Gesprächsstoff. Er zeigt Jaafar Jackson in der Rolle seines Onkels und beleuchtet die Familiendynamik mit Colman Domingo und Nia Long als Joe und Katherine Jackson. Aktuell liegt der Film bei einem Rotten-Tomatoes-Wert von 37 Prozent bei Kritikern, wobei Prognosen von einem US-Startwochenende von 65 bis 70 Millionen Dollar und weltweiten Einnahmen von bis zu 700 Millionen Dollar ausgehen.
Wie bereits berichtet, erstreckt sich der Film über Jacksons Karriere von der Ära der Jackson 5 bis zu seiner Bad-Tournee 1988. Kürzlich durchgeführte Nachdrehs adressierten rechtliche Einschränkungen bei der Darstellung der Vorwürfe aus dem Jahr 1993. Domingo betonte gegenüber Today: 'Der Film spielt in der Zeit von den 60ern bis 1988, daher geht er nicht auf die ersten Vorwürfe ein', und bezeichnete ihn als 'ein intimes Porträt davon, wer Michael ist … durch seine Augen'.