Channing Tatum bricht bei 'Josephine'-Premiere in Sundance in Tränen aus

Channing Tatum brach mehrmals in Tränen aus bei der Weltpremiere von 'Josephine' auf dem Sundance Film Festival und nannte den Film eine kühne Erkundung von Trauma. Das Indie-Drama, inszeniert von Beth de Araújo und inspiriert von ihrer Kindheit, zeigt Tatum und Gemma Chan als Eltern, die mit der Konfrontation ihrer Tochter mit einer sexuellen Übergriff rechnen. Die Vorführung endete mit standing Ovation des Publikums.

Die Weltpremiere von 'Josephine' am 23. Januar 2026 in der U.S. Dramatic Competition des Sundance Film Festivals markierte einen Höhepunkt des Events. Regie und Drehbuch stammen von Beth de Araújo, der Film basiert auf den traumatischen Kindheitserfahrungen der Filmemacherin. Er handelt von der 8-jährigen Josephine (gespielt von Newcomerin Mason Reeves), die bei einem Lauf im Golden Gate Park mit ihrem Vater Damien (Channing Tatum) einen sexuellen Übergriff miterlebt. Damien stellt den Täter (Philip Ettinger) rasch, doch der Vorfall prägt Josephine tiefgreifend und zwingt sie, mit Konzepten jenseits ihres Verständnisses umzugehen. Tatum und Gemma Chan verkörpern die schützenden Eltern Claire und Damien, die ihrer Tochter die harte Realität erklären müssen. Die Geschichte gipfelt in einer Gerichtsszene, in der Josephine mutig aussagt, wobei der Film das Urteil ausspart, um sich auf ihren psychologischen Weg zu konzentrieren. Wie Claire zu Josephine sagt: „Es ist deine Verantwortung, deinen eigenen Schmerz zu heilen.“ Damien betrachtet Herausforderungen sportlich und meint, Schmerz baue Stärke auf, was die unterschiedlichen Ansätze der Eltern unterstreicht und zu Familienstreitigkeiten führt. Bei der Vorführung im Eccles Theater war Tatum von Emotionen überwältigt und weinte „fünf, sechs, sieben“ Mal. In einem Post-Premiere-Interview im Variety Studio reflektierte er: „Ich habe geheult wie verrückt. Es war eine so schöne Szene. Das war unerwartet. Es gibt so viele Momente in diesem Film, in denen man an sein eigenes Kind und die eigene Kindheit denkt.“ Als Vater selbst hat Tatum festgestellt, dass der Film sein Elternsein verändert hat: „Er hat mich dazu gebracht, mich selbst und meine Erziehungsweise anzuschauen, was die Verbindung ist und wie ich Dinge kommuniziere.“ Er lobte Araújo' Regie als „mutig“ und „kühn“ und betonte ihr Erzählvermögen über konventionelles Filmemachen. Araújo' zweiter Spielfilm nach dem 2022er Einzelaufnahme-Thriller 'Soft & Quiet' thematisiert Trauma sensibel und ambivalent, sodass das Publikum die Reaktionen der Figuren interpretieren kann. Der 120-minütige Film, mitproduziert von Tatum und Chan, erhielt einen begeisterten Steh-Applaus und läuft als Nächstes auf der Berlinale.

Verwandte Artikel

Actors receiving standing ovation at Cannes premiere of Paper Tiger
Bild generiert von KI

Paper Tiger earns standing ovation at Cannes premiere

Von KI berichtet Bild generiert von KI

James Gray's crime drama Paper Tiger premiered at the Cannes Film Festival on Saturday night, drawing a standing ovation lasting seven to ten minutes. The film stars Adam Driver, Miles Teller and Scarlett Johansson in a story of two brothers caught up with the Russian mob.

Maggie Gyllenhaal shared insights into directing her brother Jake Gyllenhaal in a cameo for her upcoming film The Bride!. In an interview, she reflected on early career envy toward his stardom and her personal growth in overcoming such feelings. The Gothic romance, inspired by Bride of Frankenstein, features a notable cast and arrives in theaters on March 6.

Von KI berichtet

Following its world premiere at SXSW on March 16, 2026, Drew Kirsch's debut crime thriller 'He Bled Neon'—starring Joe Cole, Rita Ora, and Marshawn Lynch—receives a lukewarm review from The Hollywood Reporter, which labels it a clichéd entry in the genre.

Maggie Gyllenhaal directed The Bride!, a reimagining of the 1935 film Bride of Frankenstein, featuring her husband Peter Sarsgaard and brother Jake Gyllenhaal in key roles. At the New York premiere, she discussed the casting process and the film's feminist themes, drawing from Mary Shelley's original novel. Her godmother Jamie Lee Curtis has publicly championed the project as a major supporter.

Von KI berichtet

Judith Godrèche premiered her first feature film at the Cannes Film Festival on May 18. The adaptation of Annie Ernaux’s novel explores a young woman’s sexual awakening in 1950s France.

Diese Website verwendet Cookies

Wir verwenden Cookies für Analysen, um unsere Website zu verbessern. Lesen Sie unsere Datenschutzrichtlinie für weitere Informationen.
Ablehnen