Michael Jordan wies die Vorstellung eines einzigen besten Spielers in der Geschichte des Basketballs während eines Interviews bei CBS Sunday Morning zurück. Im Gespräch mit Gayle King argumentierte er, dass Spieler aufeinander aufbauen und niemand über dem Rest stehe. Jordan betonte die Weiterentwicklung des Spiels über verschiedene Ären hinweg.
Michael Jordan, der von vielen mit sechs Meisterschaften, fünf MVP-Auszeichnungen und 10 Titeln als bester Scorer als größter Spieler der NBA angesehen wird, erklärte, dass es im Basketball so etwas wie einen GOAT (Greatest of All Time) nicht gebe. In einem Gespräch mit Gayle King bei CBS Sunday Morning sagte er: 'Für mich gibt es so etwas wie einen GOAT im Basketball nicht. Das liegt nur daran, dass wir von anderen Athleten lernen und das Spiel weiterentwickeln. Zu sagen, dass einer besser ist als der andere, ist nicht wirklich richtig.' Jordan hob hervor, wie jede Generation die nächste beeinflusst, und merkte an, dass er bei seinem Eintritt in die Liga Magic Johnson und Larry Bird nacheiferte, während Kobe Bryant und LeBron James in seine Fußstapfen traten. Bryant entwickelte eine enge Freundschaft zu Jordan, und James trug seine Trikotnummer 23. Die Debatte über den GOAT der NBA bleibt umstritten, mit Befürwortern für Spieler wie Bill Russell, der Meisterschaften schätzte, Kareem Abdul-Jabbar bei älteren Fans und LeBron James, der den Titel offen für sich beansprucht hat. James bezeichnete sich beispielsweise nach seinem 3:1-Final-Comeback gegen die Golden State Warriors im Jahr 2016 selbst als den Größten. Jordans Haltung steht im Kontrast zu seinem Ruf als wettbewerbsfähigster Spieler seiner Ära, wie in der ESPN-Dokumentation 'The Last Dance' zu sehen war. Er scheint damit zufrieden zu sein, der Beste seiner Zeit gewesen zu sein, ohne sich auf Vergleiche zwischen den Ären einzulassen. Aufstrebende Talente wie Victor Wembanyama befeuern weiterhin die Diskussionen über zukünftige Größen.