Microsoft hat zwei Cloud- und KI-Rechenzentren im Bundesstaat São Paulo eröffnet, die nun betriebsbereit sind. Die Einrichtungen sind Teil eines Investitionsplans über 14,7 Milliarden R$ in Brasilien bis 2027. Priscyla Laham, Präsidentin des Unternehmens in Brasilien, betonte das Potenzial der KI, die brasilianische Wettbewerbsfähigkeit zu steigern.
Am Mittwoch, dem 11. Februar 2026, gab Microsoft die Eröffnung von zwei Rechenzentren mit Fokus auf Cloud und künstliche Intelligenz im Bundesstaat São Paulo bekannt. Die Einheiten sind nun betriebsbereit und umfassen zusätzliche Erweiterungen im Bau, wie Priscyla Laham, Präsidentin des Unternehmens in Brasilien, auf der Veranstaltung Microsoft AI Tour in São Paulo erklärte. Diese Zentren sind Teil einer Investition von 14,7 Milliarden R$ in Cloud- und KI-Infrastruktur im ganzen Land, die beim AI Tour 2024 vorgestellt wurde. Laham erklärte, dass KI Brasilien „wettbewerbsfähiger machen kann, indem sie Produktivität, Innovation verstärkt und das Land in eine prominente globale Rolle rückt“. Das Unternehmen gab auch ein Update zu seiner Ausbildungsinitiative. 2024 verpflichtete sich Microsoft, bis 2027 fünf Millionen Menschen in KI-Fähigkeiten auszubilden. Über das Programm ConectAI haben 6,6 Millionen Brasilianer mit Schulungen begonnen, wobei 2,8 Millionen ihre Kurse bisher abgeschlossen haben. Brasilien gilt als attraktiver Standort in Lateinamerika für Rechenzentren, die Supercomputer beherbergen, um riesige Datenmengen zu verarbeiten. In einem kürzlichen Bericht stellten Analysten von BTG Pactual fest, dass Brasilien und Chile das Potenzial haben, ein „Paradies“ für den Sektor zu werden. Dies wird durch eine Vorläufige Maßnahme unterstützt, die die Redata einführt, ein spezielles Steuerregime für Rechenzentren, unterzeichnet im September 2025 und derzeit in der Abgeordnetenkammer in Diskussion. Die Maßnahme setzt die bundessteuerlichen Sätze für Produkte, die zum Bau dieser Zentren in Brasilien erworben werden, auf null.