Energie ist Hauptengpass für Wachstum von Rechenzentren in Brasilien

Die Zustimmung der Abgeordnetenkammer zu Redata könnte den Ausbau von Rechenzentren in Brasilien fördern, doch die Stromverteilungsinfrastruktur stellt ein großes Hindernis dar. Branchenvertreter bemerken, dass trotz reichlich erzeugter Energie die Anschlüsse ans Netz verzögert werden, insbesondere im Südosten. Unternehmen wie Ascenty sind optimistisch hinsichtlich steuerlicher Anreize, um Big Techs anzuziehen.

Die Abgeordnetenkammer hat Redata in den frühen Stunden des Mittwochs (25) genehmigt, ein Förderprogramm mit steuerlichen Anreizen für Unternehmen, die in Rechenzentren in Brasilien investieren. Der Text sieht Ausnahmen und Rabatte beim Kauf von Ausrüstung für Datenspeicherstrukturen vor, benötigt aber noch die Zustimmung des Senats. Rechenzentren beherbergen Maschinen, die Daten für Cloud-Dienste und Künstliche Intelligenz (KI) verarbeiten. KI-Zentren sind größer, erfordern Spitzentechnologie und verbrauchen viel Energie. Brasilien gilt laut Branchenvertretern als potenzieller Hotspot für solche Zentren aufgrund verfügbarer erneuerbarer Energie, Platz und Arbeitskräfte. Allerdings ist die Anbindung ans Stromnetz der Hauptengpass. „Die Verteilungsleitung [des Stroms] ist heute der große Engpass. Wir erzeugen mehr Energie, als wir verbrauchen, aber wir verteilen sie nicht“, sagt Marcos Siqueira, Chief Revenue Officer (CRO) von Ascenty, einem brasilianischen Unternehmen, das auf Rechenzentrenbau spezialisiert ist. Unternehmen müssen Hochleistungsanschlüsse bei den Verteilern beantragen und stoßen auf lange Warteschlangen, besonders im Südosten. Ascenty hat bereits Flächen in São Paulo ans Netz angeschlossen, aber neue Projekte stoßen auf Verzögerungen. Siqueira erwartet große Verträge im ersten Quartal dieses Jahres und glaubt, dass Redata die Entscheidungen unsicherer Big Techs über Investitionen im Land beschleunigen und laufenden Projekten Schwung verleihen wird. Der Erfolg hängt davon ab, internationale Unternehmen anzuziehen, da kein brasilianisches Unternehmen vergleichbare Investitionskapazitäten hat, schätzt Siqueira. In einem kürzlichen Beispiel kündigte Microsoft am 11. Februar die Eröffnung von zwei KI- und Cloud-Rechenzentren in São Paulo an, ohne Standorte aus Sicherheitsgründen zu nennen. Das Unternehmen versprach 14,7 Milliarden R$ für die Expansion in Brasilien 2024 und die Ausbildung von 5 Millionen Brasilianern in KI bis 2027.

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