Microsoft untersucht eine günstigere Abonnementstufe für Xbox Cloud Gaming, die vom teuren Game Pass Ultimate-Plan entkoppelt wird. Diese potenzielle Änderung, angedeutet von Xbox-Manager Jason Ronald, zielt darauf ab, den Zugang zu erweitern inmitten der Konkurrenz durch Dienste wie Nvidias GeForce Now. Die Details sind noch vorläufig und bauen auf langjährigen Gerüchten über cloud-only-Optionen auf.
Aktueller Zugriff auf Xbox Cloud Gaming
Xbox Cloud Gaming ist derzeit ausschließlich im Xbox Game Pass Ultimate-Abonnement enthalten, das 17,99 Dollar pro Monat kostet. Diese Struktur erfordert, dass Nutzer für zusätzliche Funktionen wie Downloads von Spielen für Konsole und PC zahlen, was eine Barriere für diejenigen schafft, die nur am Streaming interessiert sind.
Einblicke von Führungskräften
Jason Ronald, Vizepräsident für die nächste Generation bei Xbox, diskutierte potenzielle Erweiterungen in einem kürzlichen Podcast. Er sagte: „das eröffnet die Möglichkeit, es viel erschwinglicher und zugänglicher für mehr Spieler zu machen“, und bezog sich auf „neue Wege, auf die Cloud zuzugreifen“. Diese Kommentare deuten auf ein bevorstehendes eigenständiges, günstigeres Angebot hin, das sich ausschließlich auf Cloud-Streaming konzentriert.
Wettbewerbslandschaft
Der vorgeschlagene Wechsel reagiert auf Konkurrenten wie Nvidias GeForce Now, das für seine überlegene Bildqualität und niedrige Latenz gelobt wird. GeForce Now bietet gestaffelte Preise, einschließlich einer kostenlosen werbefinanzierten Option, im Gegensatz zum All-in-One-Modell von Xbox. Gerüchte über eine cloud-only-Xbox-Stufe oder sogar eine werbefinanzierte kostenlose Version kursieren seit Jahren und deuten auf Microsofts strategischen Pivot hin, um die Nutzerbasis zu erweitern.
Breitere Implikationen
Durch ein günstigeres Einstiegsangebot könnte Microsoft Cloud Gaming als Einstieg in sein Game Pass-Ökosystem positionieren und den Preis sowie den Zugang zu seiner umfangreichen Bibliothek betonen. Obwohl kein genauer Preis oder Starttermin bestätigt wurde, passt dies zu Bemühungen, aggressiver auf dem Streaming-Markt zu konkurrieren.