Das Ausbleiben von Mike van Wyk vor der Madlanga-Untersuchungskommission in der vergangenen Woche lenkte die Aufmerksamkeit auf die Verbindungen zu privaten Sicherheitsdiensten und die Spannungen im südafrikanischen Bergbausektor.
Mike van Wyk sollte am vergangenen Montag vor der Madlanga-Kommission aussagen, erschien jedoch nicht, da er unter Panikattacken litt. Stattdessen verlas Beweisführer Matthew Chaskalson SC Dokumente und Nachrichten, wobei Van Wyk die Gelegenheit erhielt, zu einem späteren Zeitpunkt darauf zu antworten.
Das Verfahren untersuchte Van Wyks frühere geschäftliche Verbindungen zu dem Bergbauunternehmer George van der Merwe, dem ehemaligen General Manager der Optimum Coal Mine. In einem Video, das der Kommission vorgelegt wurde, ist zu sehen, wie Van Wyk den suspendierten stellvertretenden Polizeichef der Ekurhuleni Metro, Julius Mkhwanazi, einem als Van der Merwe identifizierten Kunden vorstellt.
Nachrichten vom Februar 2025 thematisierten eine Schießerei, bei der der Inhaber eines Logistikunternehmens, Maxwell Mlangeni, in der Nähe der Optimum Coal Mine verletzt wurde. Die Kommission prüfte zudem Van Wyks Beteiligungen an privaten Sicherheitsfirmen wie Anubis Protection Services und Medicare 24 Holdings.
Van der Merwe wurde im Februar 2026 wegen mutmaßlicher Drohungen im Bergbausektor festgenommen, das Verfahren wurde jedoch eingestellt. In einem Interview im März wies er jegliches Fehlverhalten zurück.