Madlanga-Kommission verlegt Zeugenaussage von „Zeuge G“ in nicht-öffentliche Sitzung

Die Madlanga-Untersuchungskommission schloss die Anhörung am 4. Mai 2026 während der Aussage eines Geheimdienstmitarbeiters, der als „Zeuge G“ bekannt ist, für die Öffentlichkeit. Der Wechsel in eine nicht-öffentliche Sitzung erfolgte, nachdem der Zeuge die Offenlegung von Details verweigert hatte, die seine Identität hätten preisgeben können. Die Aussage betrifft verdächtige Todesfälle und den Geschäftsmann Brown Mogotsi.

Am Montag, dem 4. Mai 2026, entschied die Madlanga-Untersuchungskommission unter dem Vorsitz von Richter Mbuyiseli Madlanga, die Aussage von Zeuge G hinter verschlossenen Türen durchzuführen. Der Geheimdienstmitarbeiter, der aus Sicherheitsgründen ein Pseudonym verwendet, sollte ursprünglich teilweise öffentlich über verdächtige Todesfälle, mutmaßliche Attentatsversuche und Verbindungen zu dem dem ANC nahestehenden Geschäftsmann Brown Mogotsi aussagen.

Das Verfahren begann am Morgen mit wenigen Details, darunter die Bestätigung von Zeuge G, sich im November 2025 mit Mogotsis Rechtsbeistand getroffen zu haben. Der Beweisführer, Advokat Matthew Chaskalson, merkte an, dass „die Rolle von Mogotsi im Geheimdienst“ für „unsere Untersuchung von zentraler Bedeutung“ sei. Chaskalson drängte Zeuge G dazu, relevante Abschnitte der Aussage zu Protokoll zu geben, und erklärte: „Sie befassen sich mit verdächtigen Todesfällen, mutmaßlichen Attentatsversuchen und Ähnlichem.“

Zeuge G weigerte sich mit der Begründung: „Ich werde das nicht zu Protokoll lesen. Es würde preisgeben, wer [ich bin].“ Dies führte zu Pausen und Unterbrechungen, was Chaskalson dazu veranlasste, eine nicht-öffentliche Sitzung zu beantragen. Richter Madlanga entschied entsprechend und erklärte, die Anhörung sei für die Öffentlichkeit und Journalisten nicht mehr zugänglich, „rein deshalb, weil es unmöglich geworden ist, auf diese Weise fortzufahren“.

Im vergangenen Monat hatte die Kommission angeordnet, dass Zeuge G virtuell und ohne Bildübertragung aussagen solle, wobei die Tonspur übertragen werden sollte und sensible Teile für nicht-öffentliche Sitzungen reserviert blieben. Die Untersuchung befasst sich mit Vorwürfen, wonach ein Kartell das südafrikanische Strafjustizsystem, die Politik und den privaten Sicherheitssektor infiltriert habe, wobei der Geheimdienst eine herausragende Rolle spielt.

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