Die Familie der ermordeten Hillary Gardee hat die Madlanga-Untersuchungskommission dazu aufgerufen, den ehemaligen Polizeikommissar Bheki Cele sowie weitere hochrangige Beamte als Zeugen vorzuladen. Dieser Schritt folgt auf Vorwürfe der Einflussnahme auf die Ermittlungen zu ihrem Tötungsdelikt aus dem Jahr 2022. Der Antrag unterstreicht die Bedenken hinsichtlich des polizeilichen Verhaltens in diesem Fall.
Die Familie Gardee hat über ihre Anwälte ein Schreiben an die Madlanga-Kommission gerichtet, in dem sie die dringende Vorladung hochrangiger Polizeibeamter, darunter Bheki Cele, fordert. Die Kommission untersucht derzeit Fehlfunktionen im südafrikanischen Strafjustizsystem.
Der Appell erfolgt, nachdem die suspendierte Polizeikommissarin von Mpumalanga, Generalleutnant Semakaleng Manamela, während einer Pressekonferenz am Sonntag Vorwürfe der Einflussnahme erhoben hatte. Manamelas Aussagen veranlassten die Familie zu diesem Schritt im Zusammenhang mit dem Mord an Hillary Gardee vom April 2022.
Die Anwälte der Familie beschuldigten Cele konkret, bei mehreren Gelegenheiten direkte Updates von den Ermittlern gefordert zu haben. Zudem erhoben sie den Vorwurf, dass die Bezirkskommissarin von Ehlanzeni, Generalmajorin Dorah Xaba, einem Verdächtigen bei der Flucht vor der Festnahme geholfen habe.
Die Familie betonte, dass die Handlungen dieser Beamten unter das Mandat der Kommission fallen, Probleme im Justizsystem zu untersuchen.