Die stellvertretende Nationale Polizeikommissarin Lt General Tebello Mosikili hat ihre Beteiligung an der Auflösung des Political Killings Task Team vor dem Ad-hoc-Ausschuss des Parlaments dargelegt.
Lt General Tebello Mosikili, stellvertretende Nationale Polizeikommissarin mit Verantwortung für den Polizeidienst, trat vor dem Ad-hoc-Ausschuss des Parlaments in Bezug auf Vorwürfe des KwaZulu-Natal-Polizeikommissars Lt General Nhlanhla Mkhwanazi auf. Sie erläuterte ihre Rolle bei der Auflösung des Political Killings Task Team (PKTT) Ende 2024. Als amtierende nationale Kommissarin zu jener Zeit erhielt Mosikili eine per E-Mail zugestellte Anweisung von Cedric Nkabinde, Stabschef im Polizeiministerium, im Namen des Polizeiministers Senzo Mchunu, der sich im Sonderurlaub befand. Mosikili erklärte, sie habe von der Auflösung des PKTT durch eine E-Mail am 2. Januar 2025 sowie anschließende Medienberichte erfahren. Sie beschrieb den Inhalt des Auflösungsschreibens als verwirrend und gab zu, bei einigen Fragen während der Anhörung ratlos gewesen zu sein. Auf Nachfragen hin sagte sie, sie könne keine endgültigen Antworten geben, ohne Fakten oder eine laufende Untersuchung. Der Ausschuss befragte sie zu Vorwürfen, sie habe dem Privatdetektiv Paul O’Sullivan ermöglicht, das Strafjustizsystem zu infiltrieren. Mosikili wies dies zurück und erklärte, sie habe O’Sullivan getroffen, als er Informationen zu einer anderen Sache geliefert habe. Sie sprach auch über Korruption innerhalb des South African Police Service (SAPS) und stellte fest, dass der Dienst am Rande der Übernahme stehe und sie von angeblich korrupten hochrangigen Offizieren gehört habe. Diese Aussage ist Teil umfassenderer Untersuchungen, einschließlich der Madlanga-Kommission of Inquiry, die die Infiltration des Strafjustizsystems durch Syndikate wie das angebliche Big-Five-Kartell untersucht. Die Verfahren werden fortgesetzt.