Ein ferngesteuerter Mini-Porsche sorgte bei den Estoril Open für Aufsehen, als er während der Seitenwechsel den Sandplatz glättete. Das von Porsche gesponserte Fahrzeug navigierte mit an den Stoßfängern befestigten Kehrmatten unter dem Netz hindurch und über den Platz. Das Bodenpersonal unterstützte die Arbeiten dabei weiterhin.
Die Estoril Open setzten das Miniaturfahrzeug als neuartige Methode zur Instandhaltung der Sandplätze ein. Es war das erste Mal, dass solche Fahrzeuge bei dem Turnier zum Einsatz kamen. Porsche, ein Hauptsponsor, nutzte das Gerät, um die Abhängigkeit von manueller Arbeit während der Pausen zu verringern. Fans reagierten in sozialen Netzwerken gemischt. Einige beschrieben das Auto als langsamer und weniger präzise als das Personal und merkten an, dass die Mitarbeiter hinterherliefen, um die Arbeit ordnungsgemäß zu erledigen. Andere bezeichneten den Anblick als seltsam oder gaben ihm Spitznamen wie Mini-Zambonis. Die Organisatoren könnten den Ansatz auf andere Veranstaltungen ausweiten, die von Porsche oder ähnlichen Marken gesponsert werden. Die Technologie zielt darauf ab, den menschlichen Aufwand zu begrenzen, bleibt jedoch laut Zuschauerkommentaren weniger effizient als herkömmliche Methoden.