Frauenhass als motiv: Beziehungen enden im femizid

In Deutschland wurden 2024 insgesamt 131 Frauen ermordet, davon 104 durch ihren Partner oder Ex-Partner. Die Motive reichen von Trennungswünschen über Weigerung zur Unterordnung bis hin zu sexualisierter Gewalt. Dies zeigt ein SPIEGEL-TV-Beitrag zum Thema Femizid.

Der SPIEGEL-TV-Beitrag 'Motiv: Frauenhass - Wenn Beziehungen im Femizid enden' beleuchtet die dramatischen Zahlen zu Femiziden in Deutschland. Laut den Angaben wurden in diesem Jahr 131 Frauen getötet, wobei 104 der Taten von aktuellen oder ehemaligen Partnern begangen wurden. Die Hintergründe umfassen oft den Wunsch der Frauen nach Trennung, ihre Ablehnung einer untergeordneten Rolle oder das Erleben sexualisierter Gewalt. Grundlegend sei dabei der Umstand, dass die Opfer Frauen waren.

Der Film von SPIEGEL TV wirft Licht auf diese Form der Gewalt, die aus Beziehungen eskaliert. Ein weiterer Beitrag, 'Wenn aus Liebe Mord wird: »Der Papa hat die Mama tot gemacht«', produziert von Gudrun Altrogge und Jessy Schrödter, thematisiert die Auswirkungen solcher Taten auf Kinder. Darin wird die Perspektive betroffenster Familien geschildert.

Ein dritter Film, 'Wie ein Elitesoldat eine Familie auslöschte: »Ich habe mich gefühlt, als wäre ich im Einsatz«' von Vanessa Nischik, beschreibt einen spezifischen Fall, in dem ein Soldat seine Familie tötete und sich dabei wie im Krieg fühlte. Diese Dokumentationen unterstreichen die Dringlichkeit, Frauenhass als zentrales Motiv in häuslicher Gewalt anzuerkennen und zu bekämpfen.

Diese Website verwendet Cookies

Wir verwenden Cookies für Analysen, um unsere Website zu verbessern. Lesen Sie unsere Datenschutzrichtlinie für weitere Informationen.
Ablehnen