Monsun beeinträchtigt das Leben in ganz Indien mit heftigen Regenfällen

Heftige Monsunregen haben am 5. Juli 2026 den Flugbetrieb am Flughafen Mumbai für eine Stunde lahmgelegt und zu Todesfällen durch umstürzende Bäume geführt. Für mehrere Bundesstaaten, darunter Odisha, Kerala und Jharkhand, wurden Warnungen ausgegeben.

Die Monsunaktivität hat sich am 5. Juli 2026 in ganz Indien verstärkt. In Mumbai verzeichneten mehrere Gebiete Niederschlagsmengen von über 200 mm, einige erreichten sogar 300 mm. Der Flugbetrieb am Chhatrapati Shivaji Maharaj International Airport wurde von 10:17 Uhr bis 11:17 Uhr für eine Stunde unterbrochen, was zu vier Flugstreichungen bei IndiGo und 13 Umleitungen führte.

In Mumbai kam es durch umstürzende Bäume zu zwei Todesfällen. Ein 18-jähriger Motorradfahrer starb in der Aarey Colony in Goregaon East, und der Senior Yunus Kundawala kam ums Leben, als gegen 12:40 Uhr ein Baum auf ein Geschäft in Kurla West stürzte. Zudem ertrank ein 17-jähriger Junge im angeschwollenen Fluss Kamvari in Thane.

Das India Meteorological Department hat für Mumbai und Raigad die rote Alarmstufe ausgerufen. Aufgrund einer orangefarbenen Warnstufe blieben Schulen und Hochschulen in Mumbai am 6. Juli geschlossen. Odisha versetzte alle Distrikte in höchste Alarmbereitschaft, da sich über dem Golf von Bengalen ein Tiefdruckgebiet bildete, das voraussichtlich die Küste von Nord-Odisha zwischen Chandbali und Digha überqueren wird.

Mäßige Regenfälle brachten in Delhi Erleichterung, wobei in Chhatarpur 49 mm gemessen wurden. Für Jharkhand wurde vom 6. bis zum 9. Juli eine gelbe Warnung vor Gewittern und stürmischen Winden herausgegeben. Leichte bis mäßige Schauer betrafen zudem Teile von Uttar Pradesh, Rajasthan, Himachal Pradesh und Gujarat.

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