Das Rätsel um 'Li Wang': Wer steckt hinter der berüchtigten Investitionsseite Accgn?

Schwedische Investoren haben Zehntausende von Kronen auf der Accgn-Investitionsseite verloren, die plötzlich geschlossen wurde. Die Untersuchung von SVT verfolgt die Betreiber der Seite weit weg von Schweden – nach China und zu einem mysteriösen 'Li Wang'. Die Polizeibetrugsabteilung hat mindestens 12 Anzeigen gegen die Seite erhalten.

Die Accgn-Investitionsseite lockte Nutzer mit einer scheinbar einfachen Methode, um Einnahmen zu generieren, doch hinter der Fassade verbarg sich ein Pyramidensystem, das Investoren in ganz Schweden betrogen hat. Die Seite wurde als zuverlässige Plattform für Investitionen präsentiert, schloss aber unerwartet und ließ viele ohne ihr Geld zurück.

Die Polizeibetrugsabteilung hat nun mindestens 12 Anzeigen von betroffenen Schweden erhalten. «Meine Einschätzung ist, dass es eine große Dunkelziffer gibt, dass viele große Scham empfinden und nicht melden», sagt Moa Langemark, Verbraucherschutzökonomin bei der Finansinspektionen, zu SVT.

Die Überprüfung von SVT zeigt, dass die Seite offline ist, aber Spuren deuten auf China hin. Im Jahr 2025 haben Medien und Behörden über umfangreiche cyberbetrügerische Operationen mit Verbindungen zu China berichtet, oft ansässig in Südostasien. Durch die Analyse digitaler Fußspuren und offener Quellen hat SVT kleine Details gefunden, die Accgn mit China und einer Person namens 'Li Wang' in Verbindung bringen. Es bleibt unklar, wer diese Person ist, aber die Verbindung wirft Fragen zu internationalen Betrugsnetzwerken auf.

Die Finansinspektionen warnt vor solchen Seiten und fordert Betroffene auf, zu melden. Die Untersuchung beleuchtet die Risiken unregulierter Online-Investitionen und die wachsende Bedrohung durch ausländische Betrügereien.

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