Johanna Rolland, die sozialistische Bürgermeisterin von Nantes, hat eine Allianz mit den Grünen geschmiedet, um eine vereinte linke Liste ab der ersten Runde der Kommunalwahlen 2026 anzuführen. Dieser Pakt, der von 81,2 % der lokalen Grünen-Mitglieder gebilligt wurde, ebnet den Weg für ihre dritte Amtszeit. Er umfasst Erweiterungen wie kostenlosen öffentlichen Nahverkehr für die Vulnerabelsten.
Am 15. Oktober 2025 hat Johanna Rolland, Bürgermeisterin von Nantes für die Sozialistische Partei (PS) und Präsidentin von Nantes Métropole, eine vereinte Liste mit den Grünen für die Kommunalwahlen im März 2026 formalisiert. Auf der Suche nach einer dritten Amtszeit wird sie diese linke Allianz ab der ersten Runde anführen, im Gegensatz zu 2020, als die Listen zwischen den Runden fusioniert wurden.
Die Abstimmung unter den lokalen Grünen-Mitgliedern, die am vorherigen Dienstag stattfand, war ein Erdrutschsieg: 81,2 % stimmten für die Strategie der Union. Dieses Ergebnis war keine Überraschung, da Frau Rolland ihre Koalitionspartner in den letzten Monaten umworben hatte. Sie zeigte erhöhte Vorsicht bei der Umgestaltung des Flughafens Nantes-Atlantique und erwähnte erstmals die 'Regulierung des Verkehrs' zum Schutz der Gesundheit der Anwohner, was mit den Positionen der Grünen übereinstimmt. Als Nummer zwei der PS verurteilte sie auch den Plan der Regierung, ein Verwaltungshaftzentrum in Nantes zu bauen.
'Die Abstimmung der Grünen ist eine sehr starke Wahl', lobte die Bürgermeisterin von Nantes. Zusammen mit Marie Vitoux, Abgeordneter und führender Grünen-Persönlichkeit, kündigte sie die Erweiterung des kostenlosen öffentlichen Nahverkehrs durch erweiterte Solidaritätsvergütungen an. 'Heute profitieren 30.000 Menschen von dieser kostenlosen Maßnahme. Morgen werden es 15.000 zusätzliche Nutzer sein', sagte sie. Die Initiative kostet jährlich 700.000 Euro.
Währenddessen verspricht La France Insoumise ein abweichendes Programm, indem sie die Grünen ins Visier nimmt, während die Mitte-Rechts-Union kämpft.