Die Abgeordneten verabschiedeten am Donnerstag in erster Lesung einen Gesetzentwurf, der die automatische Koppelung von Studienstipendien an die Inflation sowie deren Auszahlung über zwölf Monate vorsieht.
Der von der GDR-Fraktion eingebrachte Gesetzentwurf sieht eine automatische jährliche Indexierung bedürftigkeitsabhängiger Stipendien vor, mindestens in Höhe der Inflationsrate. Zudem wird die jährliche Auszahlung eingeführt, um den Zeitraum von zehn auf zwölf Monate zu erweitern. Die Maßnahmen wurden von den linken Fraktionen und dem Rassemblement National nahezu einstimmig angenommen. Die Abgeordneten von Renaissance, Horizons, LR und UDR enthielten sich der Stimme und verwiesen auf geschätzte Kosten von mehr als 500 Millionen Euro für den öffentlichen Haushalt. Der Gesetzentwurf muss nun vom Senat geprüft werden.