Die Abgeordnetenkammer hat das von der Regierung des Präsidenten José Antonio Kast eingebrachte nationale Wiederaufbaugesetz verabschiedet. Die Initiative geht nun nach der öffentlichen Rechnungslegung am 1. Juni zur zweiten Lesung an den Senat.
Der Generalsekretär der Präsidentschaft, José García Ruminot, bestätigte, dass die Exekutive im Oberhaus parteiübergreifende Unterstützung suchen werde. "Wir gehen nun in den Senat und werden auch mit den Senatoren aller politischen Parteien sprechen", erklärte er.
Die Opposition, bestehend aus Senatoren von PS, PC, FA und PPD, kündigte an, die Gesetzgebungsinitiative abzulehnen. Senatorin Daniela Cicardini sagte, sie würden gegen das "Gesetz der Superreichen" stimmen, das dem 1 % auf Kosten der Mittelschicht zugutekomme.
Die UDI-Fraktion forderte Präsident Kast auf, die sofortige Beratung für das Projekt einer universellen Kinderbetreuung in die öffentliche Rechnungslegung aufzunehmen. Die Abgeordneten merkten an, dass Fortschritte ohne neue Belastungen für Arbeitgeber und unter fiskalischer Verantwortung erzielt werden müssten.