Die NFL hat das Gesuch von Quarterback Brendan Sorsby für den Supplemental Draft 2026 aufgrund von Bedenken hinsichtlich seiner Glücksspielvergangenheit abgelehnt.
Die Liga lehnte Sorsbys Antrag ab und entschied sich im dritten Jahr in Folge dazu, keinen Supplemental Draft durchzuführen. Funktionäre verwiesen auf erhebliche Mängel in dem Gesuch, darunter eine unvollständige Dokumentation der NCAA-Untersuchungen sowie mangelnde Rechenschaftspflicht bezüglich seines Verhaltens.
Sorsby, der von Indiana zu Texas Tech wechselte, begab sich in diesem Frühjahr wegen einer Sportwetten-Sucht in Therapie. Er hatte während seiner Zeit bei den Hoosiers auf seine eigenen Spiele gewettet, was die NCAA dazu veranlasste, ihn für seine Senior-Saison zu sperren.
In einem Schreiben des NFL Management Council erklärte Larry Ferazani, dass die Problematik zu eng mit den Integritätsinteressen der Liga verknüpft sei, um eine Prüfung innerhalb des vorgegebenen Zeitrahmens zu ermöglichen. Sorsbys Anwalt Jeffrey Kessler bezeichnete die Entscheidung als Verstoß gegen den Tarifvertrag und kündigte an, die Angelegenheit mit der NFL Players Association weiterzuverfolgen.
Sorsby kann in diesem Jahr nicht als Free Agent bei einem NFL-Team unterschreiben. Er behält die Option, am NFL Draft 2027 teilzunehmen.