Der NFL-Experte von ESPN, Adam Schefter, nannte die New York Jets und die Arizona Cardinals als logische Anlaufstationen für Alabama-Quarterback Ty Simpson im kommenden NFL-Draft. Trotz lokaler Spekulationen um das heimische Talent erwähnte er die Pittsburgh Steelers nicht. Schefter deutete an, dass Teams gegen Ende der ersten Runde hochtraden könnten, um ihn auszuwählen.
Alabama-Quarterback Ty Simpson, der als zweitbester Spielmacher des Draft-Jahrgangs gilt, hat realistische Chancen auf eine Auswahl in der ersten Runde. Schefter hob jedoch am Mittwoch in der Radiosendung „Rothman and Ice“ die Picks 33 und 34 – die Plätze der Jets und Cardinals zu Beginn der zweiten Runde – als ideale Ziele hervor. „Ich denke nach wie vor, wenn wir uns die Jets an Position 33, dem ersten Pick der zweiten Runde, und die Cardinals an 34, dem zweiten Pick der zweiten Runde, ansehen, dass das zwei logische Landeplätze sind“, so Schefter. „Vielleicht sehen wir, dass eines dieser Teams sagt: ‚Wisst ihr was? Es lohnt sich, wieder nach oben zu traden. Es gibt genug Teams, die nach unten traden wollen. Wir gehen auf 28, 29 oder 30. Wir holen uns den Mann, den Quarterback, und sichern uns eine Option für ein fünftes Jahr.‘“ Simpson wird am ersten Tag des Drafts in Pittsburgh anwesend sein, was die Spekulationen um die Steelers anheizt. Das Team traf ihn zwar beim NFL Combine, verzichtete jedoch auf einen Besuch vor dem Draft und konzentrierte sich stattdessen auf vier andere Quarterbacks. Sowohl die Jets als auch die Cardinals haben dringenden Bedarf auf dieser Position, picken jedoch in der ersten Runde zu hoch, um ihn dort ohne andere Prioritäten auszuwählen. Die Steelers besitzen einen Zweitrunden-Pick und könnten hochtraden, falls Simpson abrutscht, wenngleich das Interesse begrenzt scheint.