NFL-Insider Albert Breer geht davon aus, dass die Pittsburgh Steelers mit ihrem 21. Pick im NFL Draft 2026 auf sofortige Verstärkungen setzen werden, da sie auf die Rückkehr von Aaron Rodgers vertrauen. Der ESPN-Analyst Benjamin Solak drängt das Team dazu, die Secondary und die Defensive Line zu verjüngen und gleichzeitig einen Quarterback für die Zukunft zu draften. Die Steelers verfügen über die ligaweit meisten 12 Picks und sind zudem Gastgeber der Veranstaltung.
Die Pittsburgh Steelers haben in dieser Offseason Cheftrainer Mike Tomlin durch Mike McCarthy ersetzt, was trotz ausbleibender Playoff-Siege seit fast einem Jahrzehnt gegen einen Neuaufbau spricht. Breer äußerte sich in der Sendung „2 Pros and a Cup of Joe“ dazu: „Ich wäre überrascht, wenn sie an 21. Stelle einen Quarterback wählen würden.“ Er verwies auf Talente wie die Cornerbacks Colton Hood oder Avieon Terrell sowie Safety Emmanuel McNeil-Warren aus Toledo, die Pittsburgh vor dem Draft besuchten und gut zur kurzfristigen Erfolgsstrategie um Rodgers passen würden. Breer merkte an, dass die schwache Quarterback-Klasse von einer frühen Auswahl auf dieser Position abschrecke, um ein zweites Szenario wie bei Kenny Pickett zu vermeiden. McNeil-Warrens Besuch unterstreicht das Interesse, auch wenn Safeties keine oberste Priorität haben, während sich Rookie-Cornerbacks bei Joey Porter Jr. und Jamel Dean einem harten Konkurrenzkampf gegenübersehen. Weitere Optionen für die Strategie sind Vega Ioane (Left Guard, Penn State) sowie die Wide Receiver Makai Lemon oder Denzel Boston, die beide als Draft-Besucher vor Ort waren. Solak skizzierte drei Prioritäten für die Steelers, um den Draft optimal zu nutzen: mehrere Picks für jüngere Talente in der Secondary und Defensive Line sowie einen entwicklungsfähigen Quarterback. Er wies auf die alternde Secondary hin—Jalen Ramsey (31), DeShon Elliott (fast 29), Dean (30) und Brandin Echols (29)—trotz Porter als Eckpfeiler der Defense. Das Team traf beim Combine 16 Defensive Backs und lud sieben zu Besuchen ein, dazu kamen Defensive Liner wie Darrell Jackson Jr. (Florida State) und James Thompson Jr. (Illinois). Für die Quarterback-Position schlug Solak Garrett Nussmeier (LSU), Sohn von McCarthys ehemaligem Dallas-Kollegen Doug Nussmeier, oder Ty Simpson vor, unter Berücksichtigung der Erwartungen an Rodgers' zweite Saison in Pittsburgh und des Vertrauens in Will Howard.