NFL-Führungskräfte hinterfragen die Draft-Strategie der Steelers 2026

Anonyme NFL-Führungskräfte zeigten sich verwundert über die Auswahl der Pittsburgh Steelers beim NFL Draft 2026, insbesondere über den Erstrunden-Pick Max Iheanachor und die späteren vielseitig einsetzbaren Spieler. Die Auswahl zielt darauf ab, die Offensive unter dem neuen Head Coach Mike McCarthy zu stärken, während gleichzeitig Bedenken hinsichtlich der Quarterback-Position und des Left Tackle bestehen. Ein herausragender Neuzugang, Wide Receiver Germie Bernard, erntete breites Lob.

Die Pittsburgh Steelers wählten im NFL Draft 2026 insgesamt 10 Spieler aus und konzentrierten sich dabei mit sieben Picks stark auf die Offensive, um Bedarfe in der Offensive Line, bei den Wide Receivern, Cornerbacks und auf der Quarterback-Position zu decken. Dies war der erste Draft unter dem neuen Head Coach Mike McCarthy, der viel Wert auf Vielseitigkeit auf dieser Seite des Balles legte. Das Team fügte hochkarätige Talente hinzu, darunter den Offensive Tackle Max Iheanachor von der Arizona State in der ersten Runde, obwohl dieser bisher nur Erfahrung als Right Tackle gesammelt hatte und vor dem Draft Ungewissheit über die Nackenverletzung von Broderick Jones herrschte. Diese Entscheidung könnte eine Umstellung der Line nach sich ziehen, wie etwa das Verschieben von Troy Fautanu auf die Left-Tackle-Position. Die Steelers drafteten zudem Fullback Riley Nowakowski von Indiana und Eli Heidenreich von der Navy, was zusätzliche Flexibilität in der Aufstellung bietet, die zu McCarthys variablen Spielstil passt. Dennoch äußerten anonyme Führungskräfte gegenüber Mike Sando von The Athletic ihre Verwirrung. Einer sagte: „Ich weiß nicht, ob (Iheanachor) die offenen Fragen bei Broderick Jones beantwortet. Er wird eine Lernkurve haben, da er ein super athletischer, aber sehr ungeschliffener Spieler ist. Sie haben den Fullback aus Indiana (Riley Nowakowski) und den Jungen von der Navy (Eli Heidenreich) gedraftet. Was versuchen sie da zu erreichen? Währenddessen ist die Quarterback-Situation ein echtes Sorgenkind, egal ob (Aaron) Rodgers zurückkommt oder nicht.“ Ein zweiter Funktionär lobte den in der zweiten Runde durch einen Trade nach oben gesicherten Germie Bernard von Alabama an Position 47 und bezeichnete ihn als „eine großartige Ergänzung für sie“ und als „einen wirklich reifen, guten Spieler“, der mehr Dringlichkeit ausstrahle als Omar Cooper Jr. von Indiana. Bernard profiliert sich als hartnäckiger, konstanter Receiver, der gut mit DK Metcalf und Michael Pittman Jr. harmoniert. Die Steelers zeigen sich zuversichtlich bezüglich dieser Draft-Klasse, auch wenn ihr langfristiger Erfolg noch abzuwarten bleibt.

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