Brooke Pryor von ESPN hat die Auswahl des Offensive Tackles Max Iheanachor durch die Pittsburgh Steelers an 21. Stelle im NFL-Draft 2026 kritisiert. Sie hinterfragt, ob das Entwicklungsprojekt die dringenden Bedürfnisse in der Offensive Line decken kann, insbesondere angesichts der Genesung von Broderick Jones nach seiner Nackenoperation und der abgelehnten Option auf ein fünftes Vertragsjahr.
Nach der Wahl von Arizona-State-Tackle Max Iheanachor in der ersten Runde – bereits ausführlich in der Draft-Berichterstattung thematisiert – haben die Steelers in einen Spieler mit großem Potenzial investiert, dessen Fähigkeiten jedoch noch verfeinert werden müssen. Pryor hob in ihrer Analyse nach dem Draft die Risiken hervor: 'Angefangen bei Erstrunden-Pick Max Iheanachor – einem Tackle, der erst vor fünf Jahren mit dem Football angefangen hat –, schienen die Steelers auf Entwicklungstalente mit hohem Potenzial, aber auch vielen Unbekannten zu setzen.' Sie kontrastierte den Luxus, Quarterbacks zu entwickeln, mit dem unmittelbaren Bedarf auf der Tackle-Position, falls Jones, der sich in der letzten Saison einer Nackenoperation unterziehen musste, 2026 nicht einsatzbereit ist, nachdem das Team seine Option auf ein fünftes Vertragsjahr abgelehnt hat. Dylan Cook sprang im vergangenen Jahr ein, doch Pittsburgh priorisierte langfristiges Potenzial. Iheanachors Trainer an der Arizona State, Saga Tuitele, verteidigte ihn und betonte sein hohes Leistungsvermögen, das über das Label 'Entwicklungsprojekt' hinausgehe. Während der 21. Pick den Wert eines potenziellen Starters für das nächste Jahrzehnt bietet, deutete Pryor an, dass ein Trade nach oben möglicherweise eine kurzfristige Lösung hätte sichern können. Anfängliche Schwierigkeiten sind zu erwarten, doch die Zeit wird zeigen, ob Iheanachor zu einem Eckpfeiler des Teams wird.