Kurz nachdem er im NFL-Draft an 21. Stelle von den Pittsburgh Steelers ausgewählt wurde, versprach Offensive Tackle Max Iheanachor seinem ehemaligen Junior-College-Trainer Bobby Godinez Helme und Tickets. Godinez hatte ihn damals beim Basketballspielen entdeckt und zum NFL-Talent geformt. Nun setzt Godinez alles daran, diesen Erfolg mit einem weiteren nigerianischen Talent zu wiederholen.
Max Iheanachor, der 2,01 Meter große und 146 Kilogramm schwere Offensive Tackle, der von den Steelers in der ersten Runde des NFL-Drafts 2026 ausgewählt wurde, pflegt eine besondere Beziehung zu Bobby Godinez, dem Football-Cheftrainer des East Los Angeles College von 2016 bis 2025. Godinez erkannte Iheanachors Potenzial bei einem AAU-Basketballspiel und überzeugte den gebürtigen Nigerianer, der während seiner Highschool-Zeit keinen Football gespielt hatte, zum Sportwechsel. Nach zwei herausragenden Spielzeiten am Junior College wechselte Iheanachor an die Arizona State, wo er in 31 Spielen in der Startformation stand und zu einem Top-Talent heranreifte. Von Anfang an sagte Godinez zu Iheanachor: „Wenn du es schaffst – und du wirst es schaffen –, dann möchte ich nur ein paar Helme für unser Team und Tickets.“ Iheanachor blieb seinem Wort treu und grinste nach dem Draft: „Sie bekommen sie, Coach.“ Godinez, der an der Draft-Party teilnahm, freut sich nun auf seinen ersten Besuch in Pittsburgh, der durch die versprochenen Tickets ermöglicht wird. Das Talent-Scouting des Trainers geht mit Iheanachors Freund David Chukwuemeka weiter, einem weiteren in Nigeria geborenen Athleten, den Godinez an den Football heranführte. Der hochgewachsene Defensive End (größer als Iheanachor, fast 136 Kilogramm schwer, aber athletisch gebaut) spielte Basketball in der Division II bei Cal (Merced), bevor er eine Saison am East Los Angeles College absolvierte. Er erhält nun Angebote von Division-I-Teams für 2026, darunter auch von West Virginia. Godinez prognostiziert, dass Chukwuemeka ein zukünftiger Erstrunden-Pick sein wird, und bezeichnet übersehene Athleten wie diese als ‚Diamanten‘.