Die Pittsburgh Steelers sorgten am ersten Tag des NFL-Drafts 2026 für Aufsehen, als sie Wide Receiver Makai Lemon anriefen, um ihn über ihre Absicht zu informieren, ihn zu draften – nur um mitzuerleben, wie die Philadelphia Eagles hochtraden und ihn auswählten. Der ehemalige NFL-Scout Bucky Brooks bezeichnete den Anruf vor dem Pick als Standardverfahren, während Analyst John Middlekauff ihn als unverzeihliche Peinlichkeit für General Manager Omar Khan einstufte. Die Steelers wählten stattdessen Offensive Tackle Max Iheanachor.
Am ersten Tag des NFL-Drafts 2026 in Pittsburgh wurden die Steelers vor ihrem Pick auf Video dabei gefilmt, wie sie mit Makai Lemon sprachen. Sie teilten dem Wide Receiver mit, dass sie ihn auswählen wollten, doch die Eagles tradeten sich nach vorne und schnappten ihnen Lemon vor der Nase weg. Der Vorfall ging viral und löste eine Debatte über die Draft-Strategie des Teams unter General Manager Omar Khan aus. Die Steelers verfügten über 12 Picks und hätten hochtraden können, blieben aber untätig und wählten dann Max Iheanachor, um eine wichtige Lücke auf der Position des Offensive Tackles zu schließen. Dies war kein Einzelfall; wie der Analyst Alex Kozora anmerkte, taten sie 2025 mit Derrick Harmon etwas Ähnliches. Der ehemalige NFL-Scout Bucky Brooks, der für die Carolina Panthers arbeitete, tat die Bedenken bezüglich des Anrufs ab. 'Das ist Standardverfahren', sagte Brooks in seinem Podcast Move the Sticks. 'Wir sprechen lange vor unserem Pick mit den Jungs, weil es uns die Chance gibt... den Übergang zu erleichtern.' Er betonte, dass dies routinemäßig geschehe, auch wenn der dramatische Verlust von Lemons untypisch sei und kein schlechtes Licht auf Iheanachor werfe. Analyst John Middlekauff übte in seinem Podcast 3 and Out schärfere Kritik. 'Dieser Moment... fühlt sich ehrlich gesagt unverzeihlich an', sagte er und warf Khan vor, nicht gehandelt zu haben und die Marke der Steelers zu blamieren. Middlekauff brachte es sogar mit dem kürzlichen Abgang von Head Coach Mike Tomlin in Verbindung und bezeichnete das Front Office als 'sinkendes Schiff'. Trotz des Fauxpas weisen Verteidiger auf Khans bisher erfolgreiche Amtszeit und das Potenzial von Iheanachor hin.