Steelers zeigen Interesse an drei Draft-Talenten abseits der Wide-Receiver-Position

Der NFL-Insider Jason La Canfora berichtete, dass die Pittsburgh Steelers für die erste Runde des 2026 NFL Drafts den Defensive Lineman Kayden McDonald von der Ohio State, den Safety Dillon Thieneman von Oregon und den Offensive Lineman Kadyn Proctor von Alabama in Betracht ziehen. Diese Hinweise stammen aus Liga-Quellen und beleuchten Alternativen zu den Wide Receivern, die häufig mit dem Team in Verbindung gebracht werden. Keiner der genannten Spieler hat Pittsburgh für Vor-Draft-Treffen besucht, obwohl die Steelers Thieneman und McDonald beim NFL Combine getroffen haben.

Pittsburgh wurde im Vorfeld des Drafts häufig mit Wide Receivern in Verbindung gebracht, doch La Canfora wies in seinem Bericht für Sports Boom darauf hin, dass sich die Steelers basierend auf Informationen aus Liga-Quellen auch anders orientieren könnten. Das Team hat bisher keine offiziellen Vor-Draft-Besuche mit McDonald, Thieneman oder Proctor durchgeführt, was eine Abweichung vom Muster von General Manager Omar Khan darstellt, der bei Erstrunden-Picks meist Spieler wählt, die zuvor die Einrichtung besucht haben. Sollten die Steelers stattdessen einen Receiver wählen, nannte La Canfora WR Jordyn Tyson als eine Möglichkeit, der ebenfalls kein Treffen mit dem Team hatte. Thieneman könnte den Bedarf auf der Safety-Position decken, nachdem die Steelers bereits einen Vor-Draft-Besuch mit Emmanuel McNeil-Warren hatten. McDonald bietet als potenzieller Nose Tackle Stärke gegen das Laufspiel und könnte es Keeanu Benton ermöglichen, auf die Defensive-End-Position zu wechseln, angesichts der Probleme Pittsburghs gegen den Lauf seit Ende 2024. Proctor bietet Vielseitigkeit als Tackle oder Guard und könnte Lücken füllen, die durch den Abgang von Isaac Seumalo in der Free Agency sowie durch die Vertragunsicherheiten bei Broderick Jones und Dylan Cook entstanden sind. La Canfora merkte an, dass es bisher kaum Gerüchte um diese Namen in Pittsburgh gab, was darauf hindeuten könnte, dass das Team seine Interessen diskret behandelt. Es ist unwahrscheinlich, dass Thieneman bis zum 21. Pick verfügbar bleibt, ebenso wenig wie Proctor, doch McDonald scheint von dem Trio am ehesten verfügbar zu sein.

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