Der FOX Sports-Analyst Nick Wright hat vorgeschlagen, dass die Pittsburgh Steelers im kommenden NFL-Draft den Defensive Lineman Kayden McDonald von Ohio State mit dem 21. Gesamtauswahlrecht verpflichten sollten. Er sieht in McDonald einen potenziellen Nachfolger für den alternden Star Cam Heyward. Wright äußerte sich dazu in seiner Sendung First Things First.
Die Pittsburgh Steelers halten den 21. Pick, nachdem sie dort im vergangenen Jahr den Defensive Lineman Derrick Harmon ausgewählt haben. Wright plädierte für eine weitere frühe Investition in die Defensive Line und verwies dabei auf Heywards Status als ältester Every-Down-Defensivspieler der Liga sowie auf das fortgeschrittene Alter von T.J. Watt. 'Hören Sie, Cameron Heyward ist eine absolute Legende als Defensive End und Defensive Tackle. Er ist zudem der älteste Every-Down-Defensivspieler der Liga. Und T.J. Watt wird auch nicht jünger. Daher denke ich, dass es sinnvoll ist, mit Kayden McDonald jetzt Tiefe im Kader zu gewinnen und ihn langfristig als Nachfolger aufzubauen', sagte Wright am Montag bei First Things First. McDonald traf sich beim NFL Combine mit den Steelers. Sowohl er als auch Heyward stammen aus Georgia, besuchten die Ohio State und haben eine enge familiäre Verbindung. McDonald besticht durch seinen robusten Körperbau für die Run-Defense, seine Stärke bei der Neupositionierung an der Line of Scrimmage sowie seinen schnellen Antritt als Pass Rusher, auch wenn seine Pass-Rush-Techniken noch verfeinert werden müssen. Die Steelers kombinieren Veteranen wie Heyward und Watt mit jüngeren Talenten wie Nick Herbig, Jack Sawyer, Harmon, Keeanu Benton und dem Neuzugang Sebastian Joseph-Day. Analysten wie Alex Kozora stufen McDonald als Kandidaten für das Ende der ersten bis Anfang der zweiten Runde ein, was den 21. Pick zu einer realistischen Option macht. Obwohl Wright der Erste ist, der McDonald mit einer Auswahl der Steelers in der ersten Runde in Verbindung bringt, könnten auch andere Positionen wie Wide Receiver, Safety oder Offensive Line aufgrund des Bedarfs für das Team infrage kommen.