Draft-Experte Todd McShay hat die Position des Outside Linebackers als höchste Priorität für den Kader der Pittsburgh Steelers eingestuft – noch vor der des Wide Receivers, sofern man die Quarterback-Position ausklammert. Dies äußerte er am Freitag in seinem Podcast. Die Einschätzung fällt in eine Phase anhaltender Diskussionen über die Draft-Strategie des Teams beim 21. Pick.
Todd McShay erklärte in seinem Podcast, dass die Wide-Receiver-Position für die Steelers nach der EDGE-Position der zweitgrößte Bedarf sei. „Steelers, ich denke, es ist ihr zweitgrößter Bedarf nach EDGE, wenn ich ehrlich bin. Wenn wir den Quarterback ausschließen, was wir tun“, sagte McShay. Die Steelers haben vor Kurzem Michael Pittman Jr. verpflichtet, dennoch bleibt die Wide-Receiver-Position ein häufiges Ziel in Mock Drafts für ihren Erstrunden-Pick an 21. Stelle. Pittsburghs aktuelle EDGE-Gruppe besteht aus T.J. Watt und Alex Highsmith, beide vertraglich bis 2027 gebunden, sowie den jüngeren Spielern Nick Herbig und Jack Sawyer. Bei Herbig steht in dieser Offseason eine Vertragsentscheidung an, die ihn möglicherweise im kommenden März in die Free Agency führen könnte. Auch andere Experten haben ein Interesse an der EDGE-Position bekundet, darunter Peter Schrager in seinem Mock Draft mit T.J. Parker von Clemson für Pittsburgh sowie Kommentare von Ryan Wilson und Marc Ross, die dazu raten, diese Position früh im Draft zu besetzen. Mögliche Optionen für die EDGE-Position in der ersten Runde an 21. Stelle sind T.J. Parker, Ahkeem Mesidor und Keldric Faulk. Prospects für die zweite Runde könnten Malachi Lawrence, R Mason Thomas, Gabe Jacas, Derrick Moore und Dani Dennis-Sutton sein. McShays Priorisierung markiert eine Verschiebung, da die EDGE-Position bis zu jüngsten Prognosen nicht allgemein als dringender Bedarf angesehen wurde.