Analysten halten Steelers-Draft eines Edge Rushers trotz T.J. Watt für sinnvoll

Die Analysten Albert Breer und Connor Orr sind der Ansicht, dass die Pittsburgh Steelers in der ersten Runde des NFL-Drafts einen Edge Rusher in Betracht ziehen sollten. Sie führen das Alter von T.J. Watt und den jüngsten Leistungsabfall als Gründe an, um die Tiefe im Kader zu stärken. Das Team verfügt jedoch bereits über eine starke Gruppe von Pass Rushern.

Connor Orr schlug auf dem YouTube-Kanal von Sports Illustrated vor, dass die Steelers T.J. Parker von Clemson ins Visier nehmen sollten, um ihre defensive Identität zu wahren. „Ich frage mich, ob sie versuchen, die Ausrichtung der Defensive beizubehalten, und deshalb mag ich T.J. Parker“, sagte Orr. Er fügte hinzu: „T.J. Watt kommt langsam in die Jahre“, und verwies auf das Alter des Stars von über 30 Jahren und 18,5 Sacks in den letzten beiden Spielzeiten, was einen Rückgang gegenüber den ligaweiten Spitzenwerten zu Beginn seiner Karriere darstellt. Watt wird dieses Jahr 32 und hatte zuletzt mit Verletzungen zu kämpfen. Albert Breer schloss sich dieser Ansicht an und verwies auf Gespräche mit anderen Teams. „Ich habe in den letzten Monaten mit genug Teams gesprochen, die mir gesagt haben: ‚Wenn wir gegen die Steelers spielen, machen wir uns mehr Sorgen um Alex Highsmith als um T.J. Watt‘“, so Breer. Er hob die hohen Vertragskosten von Watt und die Notwendigkeit für jüngere Talente hervor und merkte an, dass Highsmith 28 Jahre alt ist. Breer lobte Watt als zukünftigen Hall of Famer, plädierte aber für den Aufbau von Nachwuchstalenten. Die Steelers haben mit Watt, Alex Highsmith, Nick Herbig und Jack Sawyer eine der besten Edge-Gruppen der Liga. Parker verzeichnete bei Clemson 21,5 Sacks und 41,5 Tackles for Loss, kam aber 2025 nach 11 Sacks im Vorjahr nur auf fünf Sacks. Pittsburgh will in dieser Saison um den Super Bowl mitspielen und hat Bedarf auf den Positionen Wide Receiver und Guard, wo ein Rookie sofort einen Beitrag leisten könnte. Watt zog in der vergangenen Saison viel Aufmerksamkeit auf sich und war oft gegen Chips und Double-Teams konfrontiert, was seinen Teamkollegen zugutekam.

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