Der Analyst von CBS Sports, Ryan Wilson, argumentierte, dass die Position des Edge Rushers zu den dringendsten Bedürfnissen der Pittsburgh Steelers vor dem NFL-Draft gehört. Er schlug vor, dass die Auswahl von Clemson-Defensive-End T.J. Parker an 21. Stelle insgesamt eine vernünftige Option wäre. Wilson betonte die Bedenken hinsichtlich der zukünftigen Tiefe dieser Position im Kader von Pittsburgh.
Pittsburgh hält den 21. Pick im kommenden NFL-Draft, wobei Prognosen oft auf Wide Receiver, Cornerback, Safety oder die Offensive Line hinweisen. Peter Schrager von ESPN prognostizierte kürzlich den Clemson-Edge-Rusher T.J. Parker an dieser Stelle für die Steelers, eine Einschätzung, die Wilson am Dienstag bei 93.7 The Fan diskutierte. Weitere Talente wie Akheem Mesidor und Keldric Faulk könnten an dieser Position ebenfalls verfügbar sein, merkte Wilson an.
Die aktuelle Edge-Gruppe der Steelers umfasst T.J. Watt und Alex Highsmith als Starter. Watt zeigte 2025 zwar weniger Explosivität, bleibt aber auf Elite-Niveau, während Highsmith ein starkes Jahr absolvierte und bis 2027 unter Vertrag steht. Zur Tiefe gehören Nick Herbig, der in sein letztes Jahr seines Rookie-Vertrags geht, sowie Jack Sawyer, ein Draft-Pick aus dem dritten Tag des Jahres 2025, der Potenzial zeigte, aber noch Entwicklung benötigt.
Wilson stellte die langfristige Perspektive in Frage. „Highsmith ist da, aber wie lange wird T.J. Watt noch spielen? Danach, so denke ich, befindet sich Herbig im letzten Jahr seines Rookie-Deals. Da ist nicht viel, oder? Ich meine, ich weiß, wir haben Jack Sawyer im Kader, den sie letztes Jahr an Tag 3 gedraftet haben, aber ich weiß nicht, ob er eine langfristige Lösung ist“, sagte er. „T.J. Parker ist ein guter Spieler. Steht das also nicht auf Ihrer Top-5-Liste der Bedürfnisse, angesichts der potenziellen mangelnden Tiefe beim Edge Rusher?“
Während Quarterback, Cornerback, Safety, Offensive Line und Linebacker aktuell dringender erscheinen, sieht Wilson die Edge-Position bald als anfällig an, besonders falls Herbig als Free Agent den Verein verlassen sollte. Ihn hinter den Veteranen zu halten, könnte sich als schwierig erweisen. Für Wilson ergibt es Sinn, dieses Thema früh in der ersten Runde anzugehen, trotz der augenscheinlich derzeitigen Stärke.