Während die Pittsburgh Steelers auf Aaron Rodgers' Entscheidung bezüglich einer Rückkehr für 2026 warten – nach seinem Divisionssieg 2025 –, sind sich Experten uneins, ob frühe NFL-Draft-Picks für einen Quarterback verwendet werden sollten. Während einige Talente aus den mittleren Runden wie Drew Allar oder Carson Beck im Blick haben, warnt Ben Roethlisberger vor hohen Auswahlentscheidungen und prognostiziert Gegenwind von den Fans.
Die Steelers sind laut Adam Schefter von ESPN vorsichtig optimistisch, dass Rodgers nach regelmäßigen Gesprächen mit Trainer Mike McCarthy zurückkehren wird, und erwarten, dass Eigentümer Art Rooney II vor dem Draft im nächsten Monat eine Antwort erhält. Ray Fittipaldo von der Pittsburgh Post-Gazette merkt an, dass sich das Team mit den aktuellen Optionen wie Will Howard und Mason Rudolph wohlfühlt, während es gleichzeitig eine langfristige QB-Entwicklung plant und dabei Drittrunden-Kandidaten wie Allar (ähnlicher Körperbau wie Roethlisberger) und Carson Beck hervorhebt. Der ehemalige Steelers-QB Ben Roethlisberger lehnt frühe Picks in seinem 'Footbahlin'-Podcast jedoch entschieden ab; er bezeichnet einen Zweitrunden-Pick als 'riesigen Fehler' und prophezeit Buhrufe für einen Erstrunden-Pick wie Ty Simpson: 'Pittsburgh würde buhen... Wegen der Auswahl, was machen wir da eigentlich?' NFL-Insider Albert Breer stimmt dem zu und verweist auf den mit Veteranen wie T.J. Watt, Cam Heyward sowie den Neuzugängen Jamel Dean und Michael Pittman Jr. gespickten Kader: 'Ich sehe das Team derzeit nicht als eine Mannschaft, die mit einem jungen Quarterback antritt', sagte er im MMQB NFL Podcast. Auch der ehemalige Steeler James Harrison äußerte sich skeptisch gegenüber dem Draft-Jahrgang und wettet darauf, dass mit frühen Picks wie Simpson kein Franchise-Quarterback gefunden wird.