Die Pittsburgh Steelers empfingen den Toledo-Safety Emmanuel McNeil-Warren im Rahmen eines Vor-Draft-Besuchs, während er als möglicher Kandidat für die erste Runde gehandelt wird. Der Analyst Mike Renner bezeichnete ihn als seinen Lieblingsspieler im diesjährigen Draft-Jahrgang, dessen Videoaufnahmen ihn am meisten überzeugten. Renner hob McNeil-Warrens Spielintelligenz und Physis hervor, trotz der Tatsache, dass er gegen schwächere Konkurrenz antrat.
Die Steelers haben ihre Liste der Vor-Draft-Besucher vervollständigt, wobei McNeil-Warren zu den Spielern zählt, die Interesse für eine mögliche Auswahl in der ersten Runde wecken. Die Position des Safety bleibt für Pittsburgh ein Bedarf, auch wenn mit DeShon Elliott, Jaquan Brisker, Jalen Ramsey und Sebastian Castro bereits Spieler im Kader stehen. Brisker hat einen Einjahresvertrag und Ramseys Rolle könnte eine flexible Einsetzung im Backfield beinhalten. McNeil-Warren wird am ehesten als Strong Safety eingeschätzt und würde die Einheit vielseitiger machen. Renner sagte im Podcast 'Check the Mic': „Emmanuel McNeil-Warren ist genau der Spielertyp, für den man heutzutage als Safety bezahlt wird: ein Playmaker in der Box, ein Playmaker an der Line of Scrimmage, der Screens unterbindet.“ Er fügte hinzu, dass McNeil-Warren wie Nick Emmanwori im letzten Jahr auch als Slot-Cornerback agieren könnte. In vier Spielzeiten bei Toledo erzielte McNeil-Warren 214 Tackles, 11 Tackles für Raumverlust, einen Sack, fünf Interceptions, 13 abgewehrte Pässe und neun erzwungene Fumbles. Seine Snap-Verteilung zeigte seine Vielseitigkeit: 966 in der Box, 624 als Free Safety, 204 als Slot-Cornerback und 45 als Boundary-Cornerback. Renner lobte seine Aufnahmen und bemerkte: „Das ist mein Lieblingsspieler im Draft-Jahrgang, wenn man sich die Videos ansieht, wegen seiner Spielauffassung, seiner Art anzugreifen und seiner Körperlichkeit. Es sah bei Toledo aus wie Aufnahmen aus der High School.“ Peter Schrager spekulierte, dass McNeil-Warren unter den ersten 15 Picks ausgewählt werden könnte, obwohl die Offensive Line und die Receiver-Position für die Steelers größere Prioritäten darstellen.