Der kenianische National Police Service hat in den vergangenen zwei Wochen 90 mutmaßliche Mitglieder organisierter krimineller Banden in der Küstenregion des Landes festgenommen.
Die Festnahmen resultieren aus geheimdienstlich geleiteten Operationen, die auf kriminelle Netzwerke in identifizierten Brennpunkten abzielten. Beamte nahmen die Verdächtigen fest und führten sie dem Gericht vor, wo sie sich wegen verschiedener Anklagepunkte verantworten müssen. Der National Police Service teilte mit, dass die Operation andauert und die Beamten in den betroffenen Gebieten weiterhin präsent bleiben. Die Behörde bekräftigte ihr Engagement für eine auf nachrichtendienstlichen Erkenntnissen basierende Polizeiarbeit und forderte die Öffentlichkeit dazu auf, verdächtige Aktivitäten zu melden. Die Razzia folgt auf die Anweisung von Präsident William Ruto vom 21. Juli, wonach die Sicherheitsbehörden entschlossen gegen Rowdytum und andere Kriminalität vorgehen sollen. Ruto erklärte im State House: "Und dann haben wir die Rowdys. Und ich weiß nicht, ob wir wieder sagen wollen, das sind unsere Kinder, die Rowdys. Wir müssen also wirklich ein offenes Gespräch führen."