Präsident William Ruto hat die Sicherheitsbehörden angewiesen, gegen Schlägertrupps und andere kriminelle Aktivitäten vorzugehen, nachdem es bei der Nachwahl in Ol Kalou zu Gewalttätigkeiten gekommen war.
Bei der Vorstellung der neuen nationalen Vision im State House am Montag, den 21. Juli, erklärte Ruto, dass die Strafverfolgungsbehörden im Rahmen der geltenden Gesetze gegen kriminelle Banden vorgehen müssen.
"Jetzt, da wir einen Konsens haben, müssen unsere Sicherheitsbehörden ihre Arbeit machen. Im Rahmen der Gesetze müssen sie ihre Arbeit tun und der Kriminalität ein Ende setzen", sagte er.
Ruto zog Vergleiche mit Khartum im Sudan und merkte an, dass sich die Stadt aufgrund von Unsicherheit innerhalb weniger Jahre von einer blühenden Metropole in einen Trümmerhaufen verwandelt habe. Er warnte davor, dass verfassungsrechtlich geschützte Proteste nicht für Plünderungen oder Vandalismus missbraucht werden dürften.
Die Äußerungen folgen auf die Nachwahl in Ol Kalou im Nyandarua County am 16. Juli, die durch maskierte Männer gestört wurde, welche den Wahlvorgang behinderten. Ein Bericht von NTV brachte Luxusfahrzeuge und bewaffnete Männer mit den Unruhen in Verbindung. Der Abgeordnete von Kiambaa, John Njuguna Wanjiku, bestätigte, dass eines seiner Fahrzeuge vor Ort war, bestritt jedoch eine Beteiligung an der Gewalt.