Misstrauen und Sabotage haben nach Angaben von Quellen zu Spannungen innerhalb der Präsidentenschutz-Einheit geführt und nach dem Vorfall am vergangenen Sonntag im Kilifi County Sicherheitslücken geschaffen.
Untersuchungen zeigen, dass das Arbeitsumfeld toxisch geworden war. Untergebene Beamte beklagten Schikanen durch ihre Vorgesetzten sowie Bevorzugung bestimmter Gruppen bei der Zuteilung von Aufgaben, die mit hohen Zulagen verbunden waren.
Spaltungen unter einigen Kommandeuren wirkten sich auf die nachgeordneten Beamten aus. Zwei Gruppen begannen, ihre Kollegen zu bespitzeln, um Fehler zu finden, die zu Disziplinarmaßnahmen führen könnten.
Weitere Beschwerden richteten sich gegen Kommandeure, die Beamten, die Präsident William Ruto und das State House bewachen, Zulagen vorenthielten. Zudem äußerten die Beamten den Vorwurf offener Bevorzugung bei der Auswahl derjenigen, die den Präsidenten auf Auslandsreisen begleiten.