Gewerkschaft der kenianischen Tankstellenmitarbeiter verurteilt Einschüchterungen

Die Kenya Petroleum Oil Workers Union hat die Belästigung von Tankstellenmitarbeitern angesichts öffentlicher Beschwerden über Kraftstoffpreise und Versorgungsprobleme verurteilt.

Die Gewerkschaft gab am Montag, den 1. Juni, eine Erklärung ab, in der sie vor der ungerechtfertigten Schuldzuweisung gegenüber Mitarbeitern an vorderster Front warnte. Sie stellte klar, dass das Personal weder für die Kraftstoffproduktion noch für Lieferketten oder Qualitätskontrollen verantwortlich sei.

„Die KPOWU verurteilt aufs Schärfste die zunehmende Tendenz, Tankstellenmitarbeiter für Probleme verantwortlich zu machen, die oft außerhalb ihres Einflussbereichs liegen“, hieß es in der Erklärung. Die Gewerkschaft wies darauf hin, dass Betriebsstörungen häufig auf Lieferantenprobleme, Geräteausfälle oder Stromunterbrechungen zurückzuführen seien.

Ein von der Gewerkschaft geteiltes Video zeigte einen Kunden an einer Rubis Energy-Tankstelle in Hurlingham, Nairobi, der die Mitarbeiter während eines Streits des Diebstahls beschuldigte. Die Gewerkschaft forderte die Öffentlichkeit, Arbeitgeber und Regulierungsbehörden dazu auf, die Grundursachen anzugehen, anstatt sich auf die Beschäftigten zu konzentrieren.

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