LSK verurteilt Forderung von Präsidentin Suluhu nach hartem Durchgreifen gegen Aktivisten

Die tansanische Präsidentin Samia Suluhu Hassan schlug ein gemeinsames Vorgehen mit dem kenianischen Präsidenten William Ruto vor, um jugendliche Protestierende in den Griff zu bekommen. Die Law Society of Kenya hat diese Äußerungen als Bedrohung der verfassungsmäßigen Rechte verurteilt.

Die tansanische Präsidentin Samia Suluhu Hassan äußerte sich am 5. Mai während eines Besuchs des kenianischen Präsidenten William Ruto. Sie bezeichnete jugendliche Protestierende als undiszipliniert und schlug vor, dass sie eher streng bestraft als beschwichtigt werden sollten.

„Wenn sie zu mir kommen, werde ich mich um sie kümmern; wenn sie zu dir kommen, kümmere dich um sie, damit sie sich benehmen“, so Suluhu laut Berichten.

Der Präsident der Law Society of Kenya, Charles Kanjama, sagte, die Kommentare gäben Anlass zu ernster Sorge um die Rechtsstaatlichkeit. Er verwies auf die Artikel 33, 36 und 37 der kenianischen Verfassung, die die Meinungs-, Vereinigungs- und Versammlungsfreiheit garantieren.

Kanjama fügte hinzu, dass Forderungen nach Rechenschaftspflicht nicht als Unruhestiftung bezeichnet werden dürften. Die LSK warnte, dass jeder Versuch, diese Rechte einzuschränken, auf rechtlichen und zivilgesellschaftlichen Widerstand stoßen werde.

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