Ruto attackiert Gachagua und bezeichnet ihn als Diktator, der schlimmer sei als Kolonialherren

Präsident William Ruto griff gestern den ehemaligen Vizepräsidenten Rigathi Gachagua an und beschuldigte ihn, die demokratischen Rechte der Bewohner von Mt Kenya zu unterdrücken. Er nannte Gachagua einen Diktator, der schlimmer sei als Kolonialherren und Sklavenhändler. Die Äußerungen fielen am Rubate Teachers College im Tharaka-Nithi County.

Präsident William Ruto sprach am Rubate Teachers College im Tharaka-Nithi County und bezeichnete Rigathi Gachagua als Diktator. Er beschrieb Gachagua als schlimmer als Kolonialherren und Sklavenhändler und warf ihm vor, das Leben der Bürger kontrollieren zu wollen. "Es gibt Führungspersönlichkeiten, die glauben, sie wüssten alles und könnten unser Leben kontrollieren. In der Vergangenheit hatten wir Sklavenhändler und Kolonialherren, aber sie hatten eine gewisse Zurückhaltung. Manche heutige Führungskräfte haben sie übertroffen", sagte Ruto.

Ruto erklärte, er werde dem politischen Druck von Gachagua nicht nachgeben und niemand werde ihn daran hindern, seine Pflichten irgendwo zu erfüllen. Er betonte, dass er daran arbeite, die Entwicklung in allen Gebieten unabhängig von Wahlergebnissen voranzutreiben. Er warf Gachagua vor, bestimmen zu wollen, wer wen trifft, und andere als Verräter zu bezeichnen.

Begleitet wurde er von Prof. Kithure Kindiki, dem Gouverneur von Tharaka-Nithi, Muthomi Njuki, der Gouverneurin von Kirinyaga, Anne Waiguru, Cecily Mbarire aus Embu und der Ministerin für Ländereien, Alice Wahome. Ruto lobte Kindiki als einen besseren Vizepräsidenten, als er selbst es gewesen sei, und verwies auf dessen Verantwortung bereits unter dem pensionierten Präsidenten Uhuru Kenyatta.

Prof. Kindiki kritisierte Gachagua dafür, sich selbst zum Anführer von Mt Kenya erklärt zu haben, ohne Ergebnisse vorzuweisen. "Man erklärt sich nicht selbst zum Anführer, denn die eigene Arbeit verschafft einem Respekt", sagte Kindiki und fügte hinzu, dass die Führung im Jahr 2027 von den Wählern entschieden werde. Ruto wies die Gegner als voller Beleidigungen und Arroganz ohne Leistungsnachweis zurück.

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