Zubeidah Kananu verurteilt Angriff auf Journalisten bei UDA-Treffen in Trans Nzoia

Die Kenya Editors Guild (KEG) hat den gewaltsamen Übergriff auf zwei Journalisten verurteilt, die am Freitag, den 20. März, über ein Treffen der United Democratic Alliance (UDA) in Cherangany im Trans Nzoia County berichteten. Die Präsidentin Zubeidah Kananu bezeichnete den Vorfall als einen „dreisten Akt der Gewalt“, der die Pressefreiheit und das Recht der Öffentlichkeit auf Information bedrohe.

Die Journalisten Gilbert Sitati von der Standard Group und George Njoroge von Mediamax wurden am Freitag, den 20. März, angegriffen, als sie über ein Treffen der United Democratic Alliance (UDA) in Cherangany im Trans Nzoia County berichteten. Die Kenya Editors Guild (KEG) veröffentlichte am Samstag, den 21. März, eine Erklärung, in der sie den Angriff als Verletzung der Pressefreiheit und des Rechts der Öffentlichkeit auf Information verurteilte. In der Erklärung hieß es: „Die Kenya Editors Guild (KEG) verurteilt den gewaltsamen Angriff auf die Journalisten Gilbert Sitati von der Standard Group und George Njoroge von Mediamax, die während ihrer Berichterstattung über ein Treffen der United Democratic Alliance (UDA) in Cherangany, Trans Nzoia County, angegriffen wurden, aufs Schärfste.“ Vorläufige Berichte deuten darauf hin, dass die Auseinandersetzung auf einen Artikel zurückzuführen ist, der in The Standard veröffentlicht wurde und den Senator von Trans Nzoia, Allan Chesang, mit einer umstrittenen Krankenwagenausschreibung im Zusammenhang mit dem Harambee House in Verbindung brachte. Ein im Internet kursierendes Video zeigt, wie die Journalisten von mehreren Männern konfrontiert werden, wobei einer von ihnen fleht: „Tötet mich nicht. Ich werde das Filmmaterial löschen. Warum greift ihr mich an?“ Die KEG hat den Generalinspekteur der Polizei, Douglas Kanja, aufgefordert, unverzügliche und transparente Ermittlungen einzuleiten, die Verantwortlichen zu identifizieren und strafrechtlich zu verfolgen. Sie warnte davor, dass ein Versäumnis in dieser Hinsicht zu rechtlichen Schritten, einschließlich Privatklagen, führen werde. Zudem forderte die Gilde politische Führungskräfte und Anhänger dazu auf, die Rolle der Medien zu respektieren und die Sicherheit von Journalisten bei öffentlichen Veranstaltungen zu gewährleisten.

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