Das Norway Chess-Turnier kehrt vom 25. Mai bis 5. Juni 2026 zurück und findet erstmals außerhalb von Stavanger statt – in der Deichman Bjørvika-Bibliothek in Oslo. Bekannt für sein intensives Format, umfasst das Event einen doppelten Round-Robin mit sechs Spielern und Armageddon-Tiebreaks. Die Organisatoren erwarten ein weiteres spannendes Jahr nach den unvergesslichen Momenten des Vorjahres.
Norway Chess, ein Premierenevent für klassisches Schach seit 2013, entwickelt sich weiter mit Innovationen, die entscheidende Partien fördern sollen. Die Ausgabe 2026, die 14. insgesamt und die dritte für die Frauenversion, wird ein doppeltes Round-Robin-Format mit je sechs Spielern nutzen. Beide Turniere teilen denselben Preisfonds und dieselbe Struktur, bei der Remis in klassischen Partien direkt zu Armageddon-Playoffs führen, um in jeder Runde Ergebnisse zu sichern. Der Wechsel des Austragungsorts in diesem Jahr zur Deichman Bjørvika-Bibliothek in Oslo am Anne-Cath. Vestlys plass 1 markiert einen Abschied von der traditionellen Stavanger-Kulisse. Die ruhige Atmosphäre der Bibliothek kontrastiert mit dem Ruf des Turniers für hohen Druck, der starke Emotionen bei den Spielern auslöst. Im Vorjahr gipfelte die Frustration von Magnus Carlsen in einem viralen „Table-Bang“-Vorfall nach der Niederlage gegen Weltmeister D. Gukesh, was die Intensität des Events unterstrich und zahlreiche Memes in den sozialen Medien auslöste. Das Punktsystem, angepasste Zeitkontrollen und die Armageddon-Ergänzung haben Norway Chess als Schlachtfeld für Top-Talente etabliert. Während die vollständige Teilnehmerliste für das Haupt- und Frauenturnier noch aussteht, sind Ankündigungen in den kommenden Wochen zu erwarten. Während die Schachwelt die Action erwartet, bleibt die Frage, ob 2026 ebenso ikonische Reaktionen inmitten des Drucks auf kämpfendes Schach produzieren wird.