Norwegens Klaebo holt Gold im Herren-10-km-Langlauf bei Olympia 2026

Norwegens Johannes Hoesflot Klaebo gewann das Herren-10-km-Freistil-Intervallstart-Langlaufrennen bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Milano Cortina, Frankreichs Mathis Desloges holte Silber und Norwegens Einar Hedegart Bronze. Der kanadische Skifahrer Max Hollmann beendete das Rennen auf Platz 23 in 21:56, während Irlands Thomas Maloney Westgård bei warmen Bedingungen und weichem Schnee Platz 54 belegte. Die Veranstaltung testete die Ausdauer auf einer 10-km-Strecke mit Anstiegen, Abfahrten und Flachstrecken.

Das Herren-10-km-Intervallstart-Rennen fand am Freitag, den 13. Februar 2026, im Tesero Cross-Country-Stadion in Norditalien statt. Die Athleten starteten einzeln im Abstand von 30 Sekunden im Freistil über 10 Kilometer. Die Strecke bot abwechslungsreiches Gelände mit Anstiegen, Abfahrten und Flachpassagen, die die Geschwindigkeit, Technik und Ausdauer der Konkurrenten auf die Probe stellten. Die Bedingungen umfassten blauen Himmel, Temperaturen um 5 Grad Celsius und weichen Schnee durch warmes Wetter; die Organisatoren hatten die Loipe am Vortag gesalzen, sie jedoch für das Rennen unberührt gelassen. Klaebos Sieg markierte eine starke Leistung für Norwegen, das durch Hedegart auch Bronze holte. Desloges’ Silber unterstrich die Wettbewerbsfähigkeit Frankreichs in der Disziplin. Zu den anderen bemerkenswerten Ergebnissen zählten Platz neun für Kanadas Tom Stephen und Platz 19 für Remi Frolet, was zu einer soliden Teamleistung mit drei Finishern in den Top 30 beitrug. Hollmann, 24 Jahre aus Thunder Bay, Ontario, war vorab optimistisch und sagte CBC: „Ich bin begeistert. Ich denke, das ist meine beste Disziplin und die Bedingungen sind gut. Unsere Skier laufen super, die Sterne stehen günstig.“ Irlands Maloney Westgård beendete sein drittes Olympiarennen auf Platz 54. Der in Norwegen geborene Skifahrer mit galwayscher Mutter merkte an, dass weicher Schnee das Pacing entscheidend machte. Er sagte: „Es war ein weiches Rennen; das Pacing war hier entscheidend,“ und fügte hinzu: „Ich hatte heute nicht den letzten Gang.“ Trotz frühen Schwierigkeiten erzielte er Top-10-Splits auf den letzten 4,9 km. Westgård war zuvor im 20-km-Skiathlon 35. geworden. Hollmanns Ergebnis folgte auf Platz 27 im Skiathlon, seinem Olympia-Debüt. Er überwand eine Sturzverletzung und eine Handgelenksoperation vor den Trials und trainierte monatelang ohne Stöcke. Julian Smith vom kanadischen National Team Development Centre nannte die Top-30-Platzierungen „fantastisch“, besonders angesichts skandinavischer Dominanz. Sowohl Hollmann als auch Westgård blicken auf weitere Wettbewerbe, einschließlich 50-km-Mass-start und mögliche Staffeln.

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