Johannes Høsflot Klæbo aus Norwegen hat fünf Goldmedaillen im Skilanglauf bei den Milano Cortina 2026-Winterolympics gewonnen, passend zu seinen Starts bisher. Mit einem Rennen verbleibend zielt er auf einen perfekten Sweep ab. Seine Dominanz wird mit der Schwimmlegende Michael Phelps verglichen.
Ein historischer Lauf in den italienischen Alpen ### Bei den Milano Cortina 2026-Winterolympics in Italien hat der norwegische Skilangläufer Johannes Høsflot Klæbo eine bemerkenswerte Leistung erbracht und Gold in allen fünf Disziplinen geholt, in denen er angetreten ist. Diese Siege bringen sein olympisches Karrierebilanz auf 10 Goldmedaillen, zuzüglich einer Silber- und einer Bronzemedaille aus früheren Spielen, was ihn auf Platz zwei aller Zeiten hinter nur Michael Phelps platziert. Klæbos Erfolge umfassen den Skiathlon – ein 20-Kilometer-Rennen geteilt zwischen Klassik und Freistil – den 1.500-Meter-Sprint, das Einzel-10-Kilometer-Rennen, das 4x7,5-Kilometer-Staffel und den Zweier-Team-Sprint. Sein letztes Event, der 50-Kilometer-Mass-start, ist für Samstag geplant und bietet die Chance auf sechs Goldmedaillen in sechs Events, einen Sweep, den er bei den FIS Nordic World Ski Championships 2025 in Trondheim schaffte. Norwegen führt in der Geschichte des olympischen Skilanglaufs mit 139 Medaillen, weit vor Schwedens 93. Klæbos Vielseitigkeit über Sprint- und Ausdauerstrecken hebt ihn hervor; bei den Weltmeisterschaften 2025 medalte kein anderer männlicher Läufer mehr als dreimal, und Podiumsplätze im Sprint nahmen selten an längeren Rennen teil. > „Er ist der beste Skilangläufer aller Zeiten“, sagte Teamkollege Einar Hedegart. Klæbos Vorteil stammt aus seinem Markenzeichen „Klæbo-Stride“ oder „Klæbo-Klyvet“, entwickelt vor fast einem Jahrzehnt mit Großvater und Trainer Kare Høsflot. Diese Technik beinhaltet hohe Knielifte und hält ein Bein 61 % des Schritts in der Luft, was explosive Berggeschwindigkeit ermöglicht – etwa 5:20 pro Meile. Wie Professor Hans-Christer Holmberg vom Karolinska Institutet in Schweden bemerkte, ist es eine „Nuclear Option“, die wenige nachahmen können. Klæbo trainiert mit über 1.000 Stunden Kardioarbeit jährlich, einschließlich monatlicher 30-minütiger Rollski-Bergaufstiege mit fast einem Drittel einer vertikalen Meile. Sein Ansatz erinnert an seltene Allround-Ausdauerathleten wie Landsmann Triathlet Kristian Blummenfelt und Läuferin Sifan Hassan, die bei den Olympischen Spielen 2024 in Paris über Distanzen medailten. Auch ohne Sieg im Finale definiert Klæbos Leistung die Möglichkeiten in der Sportart neu.
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