Der 19-jährige schwedische Skifahrer Alvar Myhlback will Johannes Høsflot Klæbo bei der olympischen klassischen Sprint in Val di Fiemme herausfordern. Er freut sich, dass es auf der Strecke keine No-Poling-Zonen geben wird, was seiner Poling-Technik zugutekommt. Als Olympiadebütant glaubt Myhlback, sein volles Potenzial entfalten zu können.
Alvar Myhlback, 19 Jahre aus Bjursås, ist der Langläufer, der vor dem olympischen klassischen Sprint am Dienstag in Val di Fiemme große Ziele verfolgt. Als Olympiadebütant hat er bereits beeindruckt, indem er letztes Jahr als 18-Jähriger das Vasaloppet mit Poling gewann, und in diesem Jahr holte er sein erstes Weltcup-Podium mit Platz drei im klassischen Stil in Trondheim Anfang Dezember. Myhlback plant, ohne Gripwachs zu fahren und die Strecke zu polen. Eine willkommene Neuigkeit ist, dass die Organisatoren wahrscheinlich keine No-Poling-Zonen einführen, was er als Chance sieht, sein volles Potenzial zu zeigen. «Eine Möglichkeit für mich, tatsächlich mein volles Potenzial zu erreichen», sagt er. Bezüglich des norwegischen Skikönigs Johannes Høsflot Klæbo, 29, mit sechs Olympiagoldmedaillen und 15 WM-Goldmedaillen, ist Myhlback unerschrocken. Klæbo dominierte den Finalsprint im Sonntags-Skiathlon, aber das war im Skating-Stil. «Das war Skating. Jetzt ist es Klassik, also macht es mir nicht so viel Angst», sagt Myhlback der schwedischen Presse. Er räumt Klæbos Stärke bergauf ein: «Auf diesem Hügel... ist er seit er Ski fährt überlegen. Es wird viel von mir verlangen, mit ihm mitzuhalten. Aber das ist mein Ziel.» Auf der Zielgeraden fühlt er sich sicher: «Ich habe keine Angst vor ihm bei einem Anstieg ins Ziel.» Nationaltrainer Anders Byström ist fasziniert vom Talent: «Dieser Junge... Er könnte extrem gut werden, aber es könnte auch anders laufen. Ich glaube, viele haben Angst vor ihm.» Myhlback hat sich mit einer Poling-Maschine im Hotel vorbereitet. Schwedens Männer-Sprint-Quartett besteht aus Edvin Anger, 23; Anton Grahn, 21; Johan Häggström, 33; und Alvar Myhlback, 19.