NSUI und Yuva Sena protestieren in Pune gegen angeblichen NEET-Prüfungsleck

Mitglieder der NSUI und der Yuva Sena protestierten am Sonntag vor einem College in Pune und forderten Maßnahmen bezüglich des angeblichen Lecks bei der NEET-Prüfung 2026 sowie den Rücktritt des Bildungsministers der Union, Dharmendra Pradhan.

Mitglieder der der Kongresspartei nahestehenden National Students’ Union of India und der Yuva Sena der Shiv Sena (UBT) versammelten sich am Sonntagmorgen vor dem Modern College of Arts, Science, and Commerce. Sie forderten strikte Maßnahmen gegen die am angeblichen Leck beteiligten Personen und drängten die Zentralregierung dazu, die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen.

Der Staatspräsident der NSUI in Maharashtra, Sagar Salunkhe, sprach vor den Demonstranten. Er hob die Auswirkungen auf fast 22 Lakh Studenten hervor, wies auf die gestiegenen finanziellen Belastungen durch die zusätzliche Vorbereitungszeit hin und erwähnte, dass vier Studenten aufgrund des hohen Drucks Suizid begangen hätten.

Die Polizei nahm während der Veranstaltung einige Demonstranten fest. Bhushan Ranbhare von der NSUI behauptete, die Festnahmen seien trotz vorheriger Genehmigung erfolgt und zielten darauf ab, Nivedita Ekbote, die Schulleiterin des Colleges und Stadträtin der BJP, zu schützen.

Das College erklärte, es werde eine Untersuchung gegen die verhaftete Biologielehrerin Manisha Mandhare einleiten. Ekbote teilte mit, dass die Kommunikation zwischen der National Testing Agency und der Lehrerin gemäß den geltenden Regeln vertraulich bleibe.

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