Minister Blade Nzimande hat bei der Einbringung eines Budgets von über 10 Milliarden Rand im Parlament eine afrikanisch geführte Agenda für Wissenschaft und Innovation gefordert. Die Mittel sollen Forschung und Entwicklung auf dem gesamten Kontinent voranbringen.
Der Minister für Wissenschaft, Technologie und Innovation hat heute das Budget seines Ministeriums vorgestellt. Er betonte, dass Afrika eine souveräne Forschungsagenda aufbauen müsse, die von Afrikanern entwickelt, finanziert und geleitet wird, unterstützt durch faire internationale Partnerschaften. Politische Parteien reagierten unterschiedlich. Lusizo Makhubele, Vorsitzende des Portfolio-Ausschusses, bezeichnete das Budget als essenziell, um Südafrika von einem Importkonsumenten zu einem Innovationsproduzenten zu machen. Andere Abgeordnete äußerten Bedenken hinsichtlich der Jugendarbeitslosigkeit und begrenzter Ressourcen für Innovationsinstitutionen. Nzimande kündigte an, dass der erste Teil des Nationalen Wissenschaftsmonats am 4. Juli starten wird. Der Fahrplan des Ministeriums für 2026/27 konzentriert sich auf künstliche Intelligenz, die grüne Wirtschaft und nationale Resilienz.