Innenminister Kipchumba Murkomen sah sich scharfer Kritik von Oppositionsführern wegen seiner verbalen Angriffe auf Rigathi Gachagua ausgesetzt.
Oppositionsführer wie Kalonzo Musyoka, Justin Muturi und Eugene Wamalwa äußerten die Kritik gestern während eines Gottesdienstes in der AIC Namanga in Kajiado. Muturi bezeichnete Murkomen als machttrunken, nachdem er ein hohes Amt erhalten hatte. Musyoka betonte, dass Murkomens Aussagen die Haltung des State House widerspiegeln und dass Drohungen gegen Bürger und Medien inakzeptabel seien. Murkomen hatte seine Äußerungen am Samstag in Moiben und gestern in Bungoma gemacht, wobei er behauptete, Gachagua habe nicht die Kapazität, die Regierung zu destabilisieren, und das Land bleibe unter Präsident William Ruto stabil. Die Opposition kündigte zudem Pläne an, den Saba Saba am 7. Juli zu begehen, um sich für Menschenrechte einzusetzen.