Orengo droht Verlust des Gouverneurspostens in Siaya infolge interner ODM-Spannungen

Dem Gouverneur von Siaya, James Orengo, droht der Verlust seines Sitzes bei den Wahlen 2027, nachdem er sich der Linda-Mwananchi-Fraktion angeschlossen hat, die sich gegen das Bündnis der ODM mit der UDA stellt. Dr. Oburu Oginga, Anführer einer anderen ODM-Fraktion, hat seine Unterstützung für Nicholas Gumbo angekündigt, der für das Gouverneursamt kandidieren soll. Die Situation erinnert an Orengos Zerwürfnis im Jahr 2002, das zu seiner Niederlage führte.

Der Gouverneur von Siaya, James Orengo, der derzeit seine erste Amtszeit absolviert, gehört innerhalb der ODM der Linda-Mwananchi-Fraktion an, die das Bündnis der Partei mit der UDA im Rahmen der Koalitionsregierung und die Wiederwahl von Präsident William Ruto ablehnt. Die von Dr. Oburu Oginga geführte Fraktion hat Pläne initiiert, Orengo aus dem Amt zu drängen. Oginga hat angekündigt, dass die ODM den ehemaligen Abgeordneten von Rarieda, Nicholas Gumbo, bei der Kandidatur für das Gouverneursamt in Siaya 2027 unterstützen wird. Das bedeutet, dass Orengo für eine angestrebte Wiederwahl auf das Ticket einer anderen Partei angewiesen wäre oder als unabhängiger Kandidat antreten müsste. Die Situation spiegelt die Wahlen von 2002 wider, als Orengo sich von Raila Odinga trennte und für die Social Democratic Party (SDP) als Präsidentschaftskandidat antrat, wobei er lediglich 0,4 % der Stimmen erhielt. Zudem verlor er seinen Sitz im Parlament für den Wahlkreis Ugenya. Analysten wie Ambrose Weda und Collins Ojuok erklären, dass Orengo aufgrund seiner Haltung als Feind der Interessen von Nyanza betrachtet wird. Bei den Wahlen 2022 gewann Orengo mit 220.349 Stimmen gegenüber Gumbo mit 147.558 Stimmen, wobei Orengo damals von Raila unterstützt wurde. Sein Wahlkreis Ugenya verfügt jedoch nur über 69.027 registrierte Wähler im Vergleich zu größeren Wahlbezirken.

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Von KI berichtet

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