Im Klassiker Choque-Rei am Samstag (24/1) in der Arena Barueri besiegte Palmeiras São Paulo mit 3:1 und übernahm die provisorische Führung im Campeonato Paulista mit 12 Punkten. Die Tore für Verdão erzielten Maurício, Flaco López und Khellven, Bobadilla verkürzte für Tricolor. Der Sieg vertieft die Krise von São Paulo, das mit vier Punkten auf Platz 14 liegt und per Tiebreaker außerhalb der Abstiegszone bleibt.
Palmeiras unter Abel Ferreira erholte sich von einer 4:0-Niederlage gegen Novorizontino und dominierte den Klassiker gegen São Paulo. Das Spiel der 5. Runde begann ausgeglichen, São Paulo presste früh und Luciano verpasste knapp per Kopf. In der 8. Minute eröffnete jedoch Verdão: Nach Balleroberung im Hochpressing passte Flaco López zu Maurício, der aus der Distanz traf. Fünf Minuten später glich Bobadilla für Tricolor aus. Der Paraguayer nutzte einen Kopfball von Arboleda aus der Ecke und schoss durch die Beine des Torwarts Carlos Miguel. São Paulo verpasste mit Tapia die Führung. In der 31. Minute loftete Sosa einen Pass zu Flaco López, der Torwart Rafael mit einem Chip überwand und Palmeiras erneut in Führung brachte. In der zweiten Halbzeit machte Khellven in der 5. Minute das 3:1 nach eigenem Lauf und Flankenvorbereitung von Piquerez, indem er Flaco López' Flick-on per Kopf verwandelte. Trotz Chancen beidseits – Vitor Roque traf die Latte für Palmeiras, Calleri scheiterte spät für São Paulo – blieb es dabei. Der Sieg katapultiert Palmeiras provisorisch an die Spitze mit 12 Punkten, wobei Bragantino und Novorizontino nachholen könnten. Für das São Paulo von Hernán Crespo verschärft die Niederlage die Turbulenzen. Mit nur einem Sieg in fünf Spielen gleichauf mit Noroeste (Vierter in der Abstiegszone), aber draußen durch mehr Siege nach FPF-Regeln. Abseits des Platzes kämpft der Klub mit dem Rücktritt des Ex-Präsidenten Julio Casares nach Impeachment-Zustimmung am 16. Vize Harry Massis Junior übernahm interimistisch. Palmeiras trifft im Brasileirão-Start am Mittwoch (28/1) auf Atlético-MG, São Paulo auf Flamengo.